Ab sofort werden medizinische Anfragen von Eltern nicht mehr telefonisch beantwortet – und es werden «mehr Kinder stationär einbehalten». Dies sagt Edda Weimann, Leiterin der Kinderklinik des Kantonsspitals Aarau (KSA), in der Zeitung «Sonntag». Zudem sollen mehr Tests durchgeführt werden. Weimann: «Aus Sicherheitsgründen werden wir mehr primäre diagnostische Untersuchungen machen.» Dazu gehörten zum Beispiel Blutuntersuchungen.
Erstmals äussert sich das Spital auch zum Arzt, der in jener verhängnisvollen Nacht auf den 27. Dezember im Dienst war. «Es handelt sich um einen Assistenzarzt mit mehrjähriger Erfahrung», so die Spitalleitung.
Die Eltern das verstorbenen Mädchens, die seit dem Drama im Spital wohnten, sind an diesem Wochenende nach Hause zurückgekehrt.
(cpm)