Doch die bestehe schliesslich nicht erst seit Sonntag, so eine Angestellte. «Geschockt sind wir bereits seit Juli, jetzt warten wir erst mal ab, was diese Woche noch passieren wird.» Einige sind froh, wenn die Ungewissheit ein Ende hat. «Bis in einer Woche wird sich endlich entscheiden, ob ich nun einen neuen Job suchen muss oder nicht. Dann weiss ich wenigstens woran ich bin», meint ein jüngerer Arbeiter.
Nachdenklicher Gemeindepräsident
Die Belegschaft ist überzeugt, das sie schnellstmöglich von BMW-Sauber selber informiert werden, so wie die Firma dies bisher immer gemacht habe. Weder Peter Sauber noch Mediensprecher Peter Brack mochten die Ereignisse kommentieren. «Die Einzigen, die etwas zu der Sachlage sagen können sind die Verhandler bei BMW», verweist Brack nach München.
Nicht einmal Hinwils Gemeindepräsident Walter Bachofen mag mehr Hoffnung verstreuen. «Bis jetzt habe ich mich immer wieder positiv über BMW geäussert und bereitwillig Auskunft gegeben. Aber das kann ich nun wirklich nicht mehr verstehen», so Bachofen. «Das ‹gescheite› Leute in München es nicht schaffen, einen Verhandlungspartner zu überprüfen und sich derart über den Tisch ziehen lassen, das ist doch wirklich unglaublich», gibt er zu bedenken.
( Tagesanzeiger.ch/Newsnetz )