Drei Schweizer im Viertelfinal von Basel

Aktualisiert am 05.11.2009
Mit Roger Federer, Marco Chiudinelli und Stanislas Wawrinka haben sich drei einheimische Tennis-Profis für die Davidoff Swiss Indoors für die Runde der letzten Acht qualifiziert.
Ein Auf und Ab in Basel: Am Ende konnte sich aber Stan Wawrinka über den Einzug in die Viertelfinals freuen. Bild: Reuters

Zum erst dritten Mal in diesem Jahr erreichte Stanislas Wawrinka (ATP 21) einen Viertelfinal. Der Waadtländer setzte sich gegen den Finnen Jarkko Nieminen (ATP 122) 7:5, 2:6, 6:1 durch.

Damit stehen am Freitag mit Wawrinka, Roger Federer und Marco Chiudinelli drei Schweizer im Viertelfinal im Einsatz. Letztmals war die Schweiz 2001 (Federer, George Bastl, Michel Kratochvil) so gut vertreten.

Wawrinka machte es am späten Donnerstagabend aber spannend. Gegen Nieminen legte er in den ersten beiden Sätzen jeweils einen Fehlstart hin. Im ersten konnte er den 3:5-Rückstand wettmachen und mit dem vierten Satzball den Umgang noch 7:5 gewinnen. Im zweiten Satz lag er rasch hoffnunsglos 0:4 zurück, ohne dass Nieminen zu Zauberschlägen hätte zurückgreifen müssen. Wawrinka erledigte den grössten Teil der Arbeit von Nieminen mit zum Teil haarsträubenden Fehlern.

Gut erholt nach dem 2. Satz

Der Schweizer fing sich in der Folge wieder. Der Entscheidungssatz war eine klare Angelegeheit für den Weltranglisten-21. Er nahm dem Finnen, der vor seiner fast viermonatigen Verletzungspause im Sommer in den Top 50 klassiert war und 2007 in Basel im Final stand, gleich die ersten beiden Aufschläge ab. Nach zwei Stunden war die spielerische Achterbahnfahrt von Wawrinka erfolgreich beendet.

Am Freitag wird Wawrinka sein bestes Tennis spielen müssen, um gegen den Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic zu bestehen. Der Serbe deklassierte den Tschechen Jan Hernych (ATP 59) 6:0, 6:0 und verpasste damit erstmals in seiner Karriere einem ATP-Gegner eine «Brille».

Federer trifft auf russischen Qualifikanten

Roger Federer trifft auf den russischen Qualifikanten Jewgeni Koroljew (ATP 58). Dieser setzte sich gegen den Franzosen Jérémy Chardy (ATP 31) 6:1, 7:6 (7:1) durch. Federer stand Korolew im letzten Januar beim Australian Open gegenüber. Der Moskauer, der sehr riskant spielt und dementsprechend viele Fehler begeht, ging in Melbourne 2:6, 3:6, 1:6 unter.

(fal/si)

Erstellt: 05.11.2009, 22:47 Uhr

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