Alinghi und Oracle müssen an einen Tisch sitzen

Aktualisiert am 22.07.2009
Im neusten Streit zwichen Alinghi und Oracle forderte ein New Yorker Gericht die beiden Seiten auf, die Unstimmigkeiten mittels Mediation auszuräumen.
Im aktuellen juristischen Hickhack hatte Oracle das Schweizer Syndikat letzte Woche beschuldigt, die Regeln zu seinen Gunsten zu modifizieren. Dabei ging es um eine Maschine auf dem Querbalken von Alinghis Katamaran, der laut Oracle Wasser vom einen Schiffsrumpf in den anderen pumpen könne. Dies stehe im Widerspruch mit der Stiftungsurkunde, die besage, dass die Boote einzig durch Segel angetrieben werden dürfen.

Die Reaktion Alinghis war heftig ausgefallen. Die Société Nautique de Genève, die Repräsentantin Alinghis, wollte beim New Yorker Gericht den Ausschluss Oracles vom 33. America's Cup erwirken. Alinghi zeigte sich erfreut über den Entscheid des Gerichts, das die Anschuldigungen Oracles immerhin nicht gutgeheissen habe und nun die Fortführung der Gespräche bestimmte.

(si)

Erstellt: 22.07.2009, 10:25 Uhr

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