Der Professor der Universität St. Gallen ist überzeugt, dass die Welt noch mehr Finanzkrisen erleben wird – unter anderem, weil in den letzten Monaten «problematische Anreize» geschaffen wurden. Durch das Einspringen der Staaten seien falsche Signale an die Banken gesendet worden – wer scheitere, dem helfe im Notfall der Staat. Jetzt seien die Banker noch gebrannt von den aktuellen Erfahrungen. Doch sobald es einige Jahre wieder gut laufe, würden wieder Risiken eingegangen.
Die aktuelle Finanzkrise sei in ihren schlimmsten Teilen überwunden. «Von einem Kollaps des internationalen Finanzsystems ist nicht mehr die Rede.» Mit negativen Nachrichten aus der Finanzbranche müsse man jedoch vorerst weiter rechnen.
(oku)