Verschwindet Aproz, Eimalzin oder Miobrill? Die Andeutung des Migros-Präsidenten löste unter den Kunden einen Sturm der Entrüstung aus. Nun korrigiert Migros die Aussage.
«Die Migros legt Wert auf die Feststellung, dass die Zahl der Migros-Eigenmarken nicht reduziert werden soll», schreibt Migros- Sprecher Urs Peter Naef in einem Communiqué.
Die von Hauser in einem Interview mit dem Westschweizer Magazin «L'Illustré» gemachte Aussage sei falsch. Lediglich die Werbung für Eigenmarken soll reduziert werden. Konkret: Die Produkte bleiben in den Läden, aber nur noch ein gutes Dutzend Marken bekommen spezialisierte, eigene Werbung – jene Marken, welche am Markt bereits etabliert seien oder ein klares Wachstumspotenzial aufweisen. Dazu gehören unter anderem «Aproz», «Actilife», «Anna's Best», «Candida», «Farmer Riegel», «Chocolats Frey» oder die «Heidi» Milchprodukte. Und bei den Fachmärkten – beispielsweise bei M-Electronics – ändere sich nichts an der Werbung, so Naef auf Anfrage.
Das Interview führte auf dem Internet-Blog von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zu über 100 Einträgen besorgter Migros-Kunden.
(sam/sda)