Krisensitzung in Spanien wegen schlechter Wirtschaftslage

Von Stefan Eiselin . Aktualisiert am 08.09.2008
Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat seine Ferien abgebrochen. Denn die Wirtschaftszahlen sind noch schwächer als erwartet.

Es ist mitten im Sommerurlaub. Dennoch hat Spaniens Regierungschef seine Minister zusammengetrommelt und selbst die Ferien abgebrochen. José Luis Rodríguez Zapatero wird am Mittwoch eine Krisensitzung abhalten, um die wirtschaftliche Lage des Landes zu besprechen.

Denn die neusten Zahlen sind schlecht: Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal nur 0,1 Prozent gewachsen. Das entspricht auf Jahresbasis 1,8 Prozent und damit viel weniger als die 3,9 Prozent im Vorjahr. Die Arbeitslosenrate ist auf 10,4 Prozent, die Inflationsrate auf 5,3 Prozent gestiegen.

Beim nicht geplanten Treffen geht es darum, die Umsetzung bereits angekündigte Massnahmen zur Stärkung der Volkswirtschaft zu beschleunigen. Spanien leidet besonders unter dem Einbruch seines Immobilienmarktes, der in den letzten Jahren geboomt hat.

( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )

Erstellt: 13.08.2008, 20:57 Uhr

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