In der heutigen Ausgabe der «NZZ» bestätigte Rainer-Marc Frey den Verkauf: Er habe die Aktien im Juli zu je 22 Franken gekauft und nun zu je 17.75 Franken verkauft. Dabei habe er einen Verlust von vier Millionen Franken erlitten. Frey betont, der Anlageentscheid sei «rein privat» und habe nichts mit seiner Position als Mitglied des UBS-Verwaltungsrats zu tun. Nach dem Kollaps der US-Bank Lehman Brothers Mitte September hat er laut «NZZ» entschieden, seinen gesamten Aktienbestand zu verkaufen – aufgrund einer Einschätzung des Gesamtmarkts. Die UBS-Aktien habe er jedoch erst vergangene Woche verkaufen können, weil dies wegen seiner Wahl in den Verwaltungsrat der UBS erst jetzt möglich geworden war.
(cha)