Ohne Ausländer wären Prognosen noch düsterer

Aktualisiert am 15.02.2012
Die UBS rechnet im ersten Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent. Fürs gesamte Jahr bestätigen die Ökonomen jedoch ihre schlechte Prognose.

Die Ökonomen der Grossbank UBS

UBSN 11.15-0.89% haben ihre Prognose für die Entwicklung des Bruttoinlandproduktes (BIP) der Schweiz im Jahr 2012 bestätigt. Gemäss Angaben der Bank gehen sie für das gesamte Jahr noch immer von einem Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent aus.

Für das laufende Quartal rechnen die UBS-Experten gemäss des von der Grossbank in einer Umfrage erhobenen BIP-Indikators mit einem Zuwachs des BIP um 0,8 Prozent. Im Dezember wies der Indikator für den Jahresanfang lediglich auf ein Wachstum von 0,4 Prozent hin.

Zuwanderung als Stimulator

Weiterhin hätten insbesondere exportorientierte Unternehmen und die Industrie unter der wirtschaftlichen Abkühlung und dem starken Franken zu leiden, stellten die UBS-Ökonomen fest. Die fallenden Konsumentenpreise, die rekordtiefen Zinsen und die andauernde Zuwanderung würden dagegen den Konsum, den Bau und die Immobilienpreise stimulieren.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) werde ihre expansive Geldpolitik beibehalten, orakeln die Experten der UBS weiter. Einen Zinsschritt der SNB erwarten sie nicht vor dem Jahr 2014.

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Die Industrie leidet weiter: Angestellter der Firma Stadler Rail. (Archivbild)

(mrs/sda)

Erstellt: 15.02.2012, 09:37 Uhr

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