Um 17:32 Uhr hatte die UBS eine Medienmitteilung verschickt mit dem Titel «S&P-Studie reflektiert UBS-Kapitalstärke nicht». Darin moniert die Bank dass sie «unter Berücksichtigung der Pflichtwandelanleihen» (vom August 2009 sowie mutmasslich vom März 2010) über eine risikoadjustierte Pro-forma-Kapitalquote von 7,1 Prozent verfüge. «Die von Standard & Poor's (S&P) veröffentlichte Studie vermittelt kein repräsentatives Bild der Kapitalstärke von UBS im Vergleich zu ihren Konkurrenten», so die UBS in der Mitteilung weiter.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte eine risikoadjustierte Pro-forma-Kapitalquote von 2,2 Prozent gemeldet. Dies allerdings per 30. Juni 2009, also ohne die beiden Pflichtwandelanleihen. Auch Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat über die Studie berichtet: unter dem Titel «Standard & Poors hält UBS für dramatisch unterkapitalisiert». Darin wird aber ebenfalls das Stichdatum, der 30. Juni 2009, transparent gemacht.
Laut UBS wurde eine Pflichtwandelanleihe über 6 Milliarden Franken im August vollständig konvertiert. Eine weitere, über 13 Milliarden Franken steht für den März nächsten Jahres an.
(cpm)