Der Milliardär Rainer-Marc Frey, der mit dem Verkauf seiner Hedge-Funds-Firma reich wurde, war Anfang Oktober in den Verwaltungsrat der UBS gewählt worden. Am vergangenen Donnerstag veräusserte er eine Million UBS-Aktien. Dies teilte die UBS am Montag mit Bezug auf die Offenlegungspflicht mit.
Ein intelligenter Schritt? Mitten in der Finanzkrise, während der die kriselnde UBS vom Staat gestützt werden muss? Schliesslich werden Verkäufe von Insidern oft als alarmierendes Zeichen interpretiert.
Frey wollte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet keine Stellung beziehen. Auch Analysten von anderen Schweizer Banken waren dazu nicht bereit. Einer meinte, dies könnten persönliche Beweggründe gewesen sein, doch dazu könne man wenig sagen.
Somit bleibt dieser Verkauf vorläufig ein seltsames Signal mitten in einem aufgewühlten Markt.
(sam)