Unfall mit zwei Verletzten in Zürich: Einer von 13'500 Verkehrsunfällen im Jahr 2008. Markus Heinzer
Total kam es 2008 zu 13'500 Verkehrsunfällen im Kanton Zürich. Das sind 313 Unfälle weniger als im Vorjahr. Beinahe jeder vierte Unfall hatte Verletzungen zur Folge.
Während die Gesamtzahl der Unfälle sank, stieg die Zahl der Todesopfer stark an: 51 Personen starben, 14 mehr als 2007. Laut Mitteilung der Kantonspolizei sinkt aber statistisch gesehen die Anzahl tödlich Verunfallter. Sie nimmt seit Jahren tendenziell ab.
Fast doppelt so viele Todesopfer in Zürich
In der Stadt Zürich kam es zu 3855 Verkehrsunfällen. Das entspricht verglichen mit den beiden Vorjahren einem Rückgang um zwei Prozent. Hingegen nahmen die Todesfälle von 6 auf 11 Opfer zu. Das gleiche trifft auf die Anzahl Schwerverletzter zu: Sie stieg um 15 Prozent auf neu 209 Personen an. Die Zahl der Leichtverletzten blieb mit 1160 Personen praktisch konstant.
Anders als in der Stadt Zürich sank die Opferzahl in Winterthur von 3 Toten im Jahr 2007 auf null im vergangenen Jahr. Bei 1275 Unfällen auf den Strassen in Winterthur verletzten sich 350 Personen. Am häufigsten ereigneten sich die Unfälle an einem Freitag.
Trauriger Rekord Anfang 1970er-Jahre
Vergleicht man die Zahlen der Verkehrstoten in den letzten Jahrzehnten, so stellt man einen Spitzenwert von mehr als 260 Toten Anfang der 1970er-Jahre fest. Mit einzelnen Ausschlägen gegen oben sank diese Zahl seither kontinuierlich. 1990 lag sie bei rund 100.
2007 wurde mit 37 Toten ein «historischer Tiefstwert» registriert, wie Zoelly sagte. Zum Anstieg im Jahr 2008 trugen nicht zuletzt drei Unfälle mit insgesamt sieben Toten in Dübendorf (2 Todesopfer), Rümlang (2) und Illnau-Effretikon (3) bei.
(ep/sda)