Sie stützt sich dabei auf eine interne Klassifikation der Post und Erfahrungen aus früheren Abbauwellen. Auf der in der Zeitung «Sonntag» publizierten Liste stehen auch sieben Poststellen im Kanton Zürich: Hüntwangen, Kappel am Albis, Rifferswil, Trüllikon, Waltalingen, Weiach und Zürich-West. Diese Filialen seien zu klein und würden über keinen Anschluss an das Computersystem der Post verfügen, schreibt die Zeitung.
Post-Sprecherin Natalie Salamin wollte zu der Liste keine Stellung nehmen, bestätigte aber, dass bis 2011 in der ganzen Schweiz rund 500 Poststellen überprüft würden. «Das heisst aber nicht, dass alle geschlossen werden.» Und wo die Poststellen verschwänden, würde die Post mit Hausservice oder Agenturen in Läden ihre Dienste weiterhin anbieten. Die Gewerkschaft hat nun die betroffenen Gemeinden angeschrieben und eine Petition gegen das «Poststellensterben» lanciert.
(rd)