Das Epizentrum des Erdbebens vom Samstag: Obwohl das Zentrum des Bebens in der Nähe von Zug lag, war es in Zürich deutlich spürbar.
Ein Erdbeben mit Stärke 4,2 hat am Samstagabend kurz vor Mitternacht den Grossraum Zürich erschüttert. Die ganz grossen Schäden blieben zwar aus. Allerdings verzeichnet die Zürcher Gebäudeversicherung laut einem Bericht von Radio 1 rund 100 kleinere Schadensmeldungen.
Es handle sich dabei zumeist um Haarrisse, sagte Heinz Fröhlich von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich. Die Schäden seien zwar sichtbar, die Kosten seien aber minim und die Gebäudesicherheit sei in keinem Fall beeinträchtigt.
«Nachbeben sind nie auszuschliessen»
Trotzdem erhalten Hauseigentümer allfällige Kosten im aktuellen Fall nicht erstattet: Das Erdbeben von Samstagnacht sei nach der in diesem Fall anwendbaren makroseismischen Skala zu schwach gewesen, wie Fröhlich weiter sagte.
Bisher kam es im Raum Zürich zu keinen weiteren Nachbeben, sagt Florian Haslinger, Seismologe beim Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Zürich, auf Anfrage. «Die Erfahrung deutet darauf hin, dass ein Beben in dieser Tiefe ein Einzelereignis bleibt. Nachbeben sind aber nie auszuschliessen.»
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...