Der 23-jährige Sabit I., der 2009 seine Freundin Céline F. erschossen hat, muss für 13,5 Jahre ins Gefängnis. Das Berzirksgericht Uster sprach den jungen Kosovaren am Freitag der vorsätzlichen Tötung, Gefährdung des Lebens und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig.
Knapp drei Jahre hat der Verurteilte bereits abgesessen. Der Ankläger hatte eine Verurteilung wegen Mordes gefordert. Der Verteidiger hatte auf fahrlässige Tötung plädiert.
Der zur Tatzeit 20-Jährige und seine knapp 17-jährige Freundin sassen am 7. März 2009 kurz vor Mitternacht in seinem Auto auf einem Parkplatz in Volketswil. Plötzlich setzte er ihr den Lauf seiner Pistole an den Hals und drückte ab. Der Schuss durchschlug den Kopf der jungen Frau. Sie starb wenig später im Spital Uster.
Staatsanwalt forderte 20-jährige Freiheitsstrafe
Der Staatsanwalt hatte eine 20-jährige Freiheitsstrafe verlangt. Nach seiner Überzeugung hatte der Täter seine Freundin bewusst, kaltblütig und skrupellos hingerichtet. Sie sei ihm lästig geworden, weil sie seine Frauengeschichten nicht widerspruchslos hingenommen habe.
Der Verteidiger machte einen Unfall geltend. Der junge Mann habe vor seiner Freundin mit der Waffe angeben wollen. Er sei sicher gewesen, dass sich keine Patronen mehr im Lauf oder im Magazin befänden. Er plädierte auf fahrlässige Tötung und eine Freiheitsstrafe von maximal 39 Monaten.
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