Ziel von Vandalen: Das Stopp-Minarett-Plakat oberhalb des Centrals in Zürich wurde zerrissen. Bild: Simon Eppenberger
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Kaum sind die Plakate zur Anti-Minarett-Initiative aufgehängt worden, haben sie Vandalen auch schon wieder heruntergerissen oder beschmiert. Die Plakate blieben in den seltensten Fällen unversehrt. Für die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) ist das ein grosses Ärgernis.
«Politische Plakate sind immer stärker dem Vandalismus ausgesetzt», sagt Beat Nievergelt, Leiter der APG-Filiale Zürich. «Besonders stark betroffen sind die Plakate zur Anti-Minarett-Initiative», sagt Nivergelt. Um die Schäden in Grenzen zu halten, betreibe die APG einen grossen zusätzlichen Aufwand. «Dafür leisten die Afficheure eine logistische Parforce-Leistung.»
Initianten mussten nachliefern
Gründe für die vielen Schäden sieht Nievergelt in der kontroversen Diskussionen, die über Wochen herrschten. Die Vandalenakte bekamen auch die Initianten zu spüren. Sie lieferten zwar gleich zu Beginn mehr Plakate bei der APG ab, als Plätze gebucht wurden.
«Doch wir mussten später mehr Plakate anfordern, um die beschädigten Expemplare ersetzen zu können», sagt Nievergelt. Wie viele Plakate aufgehängt und wie teuer das Ersetzen ist, sagt die APG aus Datenschutzgründen nicht.
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )