Sprung aufs Podest: Zürich stieg um vier Ränge, Genf gar um sechs.
Die Lebenskosten in Zürich sind erstmals die höchsten weltweit, wie aus der jüngsten Studie der Forschungsabteilung von «The Economist» hervorgeht. Nachdem Tokio lange als die teuerste Stadt galt, hat Zürich die japanische Metropole vom Spitzenplatz verdrängt.
Hauptgrund für den massiven Kostensprung ist laut der Studie der starke Schweizer Franken. Das bekommt auch Genf zu spüren: Die Rhone-Stadt stieg um sechs Plätze auf den dritten Rang. Obwohl auch Japan mit einer starken Währung zu kämpfen hat, wurde den Schweizern zum Verhängnis, dass viele Investoren massiv Franken kauften.
Billige Importe nützen wenig
Positiv für die Bewohner Zürichs wirkt sich einzig aus, dass die Importe günstiger wurden. So kosten viele Waren aus dem Ausland bedingt durch den starken Franken weniger. Insgesamt kann dieser Effekt jedoch die Lebenskosten nicht drücken. Verglichen mit New York liegen sie um 70 Prozentpunkte höher als für die US-Metropole.
Die Entwicklung der Geldmärkte beeinflusst auch die anderen Städte in den Top Ten. So sanken ausser in den beiden Schweizer Städten überall die Kosten – ausser in Melbourne, das gleich teuer geblieben ist. In den Top 50 sind 24 Städte aus Westeuropa und 14 aus Asien. Die billigste Stadt liegt mit Karachi in Pakistan.
(ep)
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...