Bis zu 90 km/h Windspitze mass die Station auf dem Zürichberg in der vergangenen Nacht. Damit erreichte der Sturm Windstärke 10 und ist als «schwer» einzustufen.
«Im Wald liegt nicht viel am Boden, umgestürzte Bäume habe ich bis jetzt noch keine gesehen», sagt Mathias Stocker vom Waldrevier Nord auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch. Die Wahrscheinlichkeit, dass nun mehr Äste herunterfallen werden, sei nach dem Sturm jedoch grösser als sonst: «Beim Spazieren ist derzeit Vorsicht geboten», warnt der Förster. «Man muss nicht unbedingt gerade jetzt in den Wald gehen.»
Bei der Stadtpolizei Zürich gingen während der Nacht drei Schadensmeldungen ein. Ein Baum hielt den Windböen nicht stand; in anderen Fällen wurden Abschrankungen und Tafeln weggedrückt. «In der Nacht ist wenig Schaden entstanden», erklärt Polizeisprecher Marco Bisa. In den letzten 24 Stunden seien insgesamt sieben Meldungen eingetroffen. «Damit bewegt sich alles im normalen Rahmen.»
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )