Grund für die grosse Steigerung der Feinstaubbelastung war ein sich leicht abschwächender Hochdruckeinfluss, wie die Abteilung Lufthygiene des Baudepartementes am Freitag mitteilte. Dieser führte im Verlaufe des Donnerstags dazu, dass die Inversionsgrenze von rund 1300 auf unter 100 Meter Höhe absank.
In der Nacht auf Freitag floss in den Luftschichten unterhalb von rund 2500 Metern frische Luft ein, und es begann zu schneien. Die Inversion - unten kalt, oberhalb einer Hochnebelglocke wärmer und kein Wind - wurde damit aufgelöst, und die Feinstaubbelastung nahm am Freitag stark ab.
Inversionslage schwächt sich ab
Für das Wochenende werde eine schwache Inversionslage erwartet, heisst es in der Mitteilung. Die Feinstaubbelastung werde damit voraussichtlich tiefer sein als am Donnerstag.
Der Feinstaub entsteht unter anderem bei industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen, bei mechanischen Prozessen und durch Verbrennung. Hauptquellen sind der Verkehr, die Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie Heizungen.
(tif/sda)
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