Streit um Masernimpfung eskaliert: Vergleich mit Holocaust-Leugnern

Von Simon Eppenberger . Aktualisiert am 18.02.2009
Die Debatte um die Masernimpfung wird immer härter. Auf Tele Züri vergleicht Immunologe Beda Stadler die Impfgegner mit Holocaust-Leugnern.

Während die Schweiz von einer Welle an Masernerkrankungen überrollt wird, geraten Befürworter und Gegner der entsprechenden Impfung immer heftiger aneinander. Am Dienstag kommt es auf Tele Züri zum Eklat: Immunologe Beda Stadler rückt Impfkritikerin Anita Petek in die Nähe der Holocaust-Leugner und attestiert ihr einen «Dachschaden».

Anita Petek von der impfkritischen Gruppe AEGIS (Aktives Eigenes Gesundes Immun-System) ist strikt gegen ein Impfobligatorium, wie es Stadler fordert. Sie plädiert für homöopathische Behandlungen. «Impfungen können tödliche Komplikationen nach sich ziehen», sagt sie im Fernsehtalk auf Tele Züri.

«Man sollte die Impfgegner zur Rechenschaft ziehen», wettert der Wissenschaftler aus Basel. «Holocaust-Leugner kommen auch nicht ungestraft davon.»

( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )

Erstellt: 18.02.2009, 09:52 Uhr

tr_fbConnectError

Weitere Artikel Zuerich