Elektronisch gesteuertes Zirkel-Training: Vor allem bei Älteren beliebt. Bild: WireImage
Für die Fitnesscenter beginnen die Festtage im Januar. Im erste Monat des Jahres herrscht in den Trainingsräumen absolute Hochsaison. «Wir haben eine massiv höhere Nachfrage», sagt Hanspeter Baumberger, Leiter des Migros-Fitnessparks in Zürich. «Der Januar ist auch international der beste Monat», bestätigt David Fritz, Unternehmenssprecher von Kieser Training, gegenüber Tagesanzeiger.ch.
Grosse Unterschiede gibt es jedoch bei der Art des Trainings. «Wir steigen nicht jedem Trend hinterher, sondern verbessern stetig unsere Maschinen für die Kräftigungsübungen», sagt Fritz. Ganz anders bei der Migros. Neben einer Vielzahl von Kursen von Chi Yoga bis Kick Power bietet man dort ein elektronisch gesteuertes Training an.
Mit Abwechslung und Chipkarte
Beim sogenannten Milon-Zirkel sind auf einer Karte die Positionen und Gewichte gespeichert und werden automatisch eingestellt. Kraft- und Kreislauf-Einheiten wechseln sich ab. Die neusten Erkenntnisse haben gezeigt: Die Mischung aus höherem und tieferem Puls bringt den besten Trainingseffekt, sagt Baumberger. Nachdem man früher der Meinung war, der Puls müsse für die Fettverbrennung über längere Zeit hoch gehalten werden, setzt man nun auf das Zirkeltraining.
«Das elektronisch unterstützte Training ist ein klarer Trend», sagt Baumberger. Es bietet mehrere Vorteile: Die Trainings dauern weniger lange, die Geräte müssen nicht mehr selber eingestellt werden und die Wartezeiten vor besetzten Geräten entfallen. «Überrascht hat uns, das vor allem die Kunden ab 50, 60 Jahren die grössten Fans der neuen Geräte sind», sagt Baumberger.
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )