Claudia Nielsen soll Polizei leiten

Von Tina Fassbind, Claudia Imfeld . Aktualisiert am 12.03.2010
Die Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet sehen Claudia Nielsen als Polizeivorsteherin und Daniel Leupi im Gesundheits- und Umwelt-departement. Die Bisherigen sollen ihre Departemente behalten.

Ende März werden die Stadtzürcher wissen, wer während der nächsten vier Jahre welches Departement der Stadt führen wird.

Die Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet haben genaue Vorstellungen, wer wo eingesetzt werden soll. In einer Umfrage bestätigten sie alle bisherigen Stadträte in ihrem Departement. Am deutlichsten schnitt dabei Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP) ab.

Ihm schrieben die Teilnehmer der Umfrage mit über 82 Prozent das Finanzdepartement zu. Vollenwyder freut's: «Ich bin offensichtlich für jene, die mich gewählt haben, am richtigen Ort.» Und an diesem richtigen Ort soll sich so bald auch nichts ändern: Er werde voraussichtlich auch in den nächsten vier Jahren als «Wärter vor dem Kassenschrank» fungieren, sagte er gegenüber Tagesanzeiger.ch.

Wieder Frau als Polizeivorsteherin

Spannend ist zu sehen, wo die Leser die Neugewählten sehen. Claudia Nielsen (SP) soll Nachfolgerin von Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP) werden. Gut 25 Prozent der Stimmen fielen auf das Polizeidepartement, gefolgt vom Gesundheits- und Umweltdepartement, in dem sie 15,7 Prozent der Teilnehmer sehen würden.

Die neue Stadträtin möchte gerne in die Köpfe der Leser schauen und wissen, «welches die Beweggründe hinter diesen Abstimmungsresultaten sind». Sie interessiere sich grundsätzlich für jedes Departement. Schliesslich werde der Gesamtstadtrat entscheiden, welche Konstellation am meisten Sinn mache, sagte sie.

Jeder Dritte für Odermatt im Hochbau

Den Grünen Daniel Leupi sehen die Leser am ehesten im Gesundheits- und Umweltdepartement, das bislang von Robert Neukomm (SP) geleitet wurde. Jeder Dritte ordnete Leupi dieses Departement zu. Der Grüne will das Resultat nicht kommentieren. Nur so viel sagt er: «Ich finde jedes Departement spannend und freue mich auf die kommenden Aufgaben.» Im Hochbaudepartement würden die Leser den neuen SP-Stadtrat André Odermatt einsetzen (30,4%). An zweiter Stelle steht bei ihm das Polizeidepartement. Jeder fünfte Teilnehmer fand, dort wäre er am richtige Platz.

Den Bisherigen Martin Waser (SP) halten 54,6 Prozent der Umfrageteilnehmer für den geeigneten Sozialvorsteher. 12,7 Prozent könnten sich den SP-Mann auch im Finanzdepartement vorstellen.

Knapp jeder Zweite, der auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet seine Stimme abgab, findet Andres Türler (FDP) und Gerold Lauber (CVP) seien in ihren Departementen am richtigen Ort. Ruth Genner (Grüne) bringt es im Tiefbau- und Entsorgungsdepartement auf 43,6 Prozent. 17,1 Prozent der Stimmen sähen sie als Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartements.

( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )

Erstellt: 12.03.2010, 15:52 Uhr

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