Lauber: Lehrer sollen Kopf in Privatwirtschaft durchlüften

Aktualisiert am 07.01.2010
Der Schulvorsteher der Stadt Zürich will, dass Lehrer nach einigen Jahren Unterrichten einen Abstecher in die Privatwirtschaft machen können.

Lehrer sollen nach ein paar Jahren Unterrichten die Möglichkeit erhalten, ein, zwei Jahre in der Privatwirtschaft tätig zu sein, um dann wieder in den Schuldienst zurückzukehren. Diese Idee hat der Stadtzürcher Schulvorsteher Gerold Lauber (CVP).

«Erste Kontakte zu zwei grossen Arbeitgebern» seien bereits geknüpft, sagte Lauber am Donnerstag vor den Medien. Während dem Abstecher in die Privatwirtschaft sollen Lehrkräfte den Kopf durchlüften und neue Motivation fürs Unterrichten tanken.

Keine Karriere-Perspektiven

Denn der Lehrberuf sei einerseits enorm anspruchsvoll, biete andererseits aber kaum Karriere-Perspektiven, sagte Lauber. Viele sprängen deshalb nach einigen Jahren ab oder erlitten ein Burnout und müssten den Schuldienst aus gesundheitlichen Gründen verlassen.

Bei der Umsetzung des «grössten Reformprozesses in der 175-jährigen Geschichte der Zürcher Volksschule» sei die Stadt Zürich gut unterwegs, sagte Lauber. Bis die zahlreichen Neuerungen spielten, brauche es aber noch drei, vier Jahre.

(cal/sda)

Erstellt: 07.01.2010, 14:26 Uhr

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