Mord in Tankstelle: 20'000 Franken für Hinweise ausgesetzt

Aktualisiert am 16.03.2010
Im August 2008 kam eine 28-jährige Tankstellen-Angestellte bei einem Überfall ums Leben. Die Polizei tappt noch immer im Dunkeln und bittet die Bevölkerung nochmals um Hilfe.

Der Fall liegt schon zwei Jahre zurück. Doch das Tötungsdelikt in der Nacht auf den 21. August 2008 in Zürich-Seebach ist noch immer ungeklärt. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von bis zu 20'000 Franken für Hinweise zur Ermittlung der Täterschaft ausgesetzt.

In der Tatnacht wurde die aus der Türkei stammende deutsche Staatsangehörige Yasemin Yelocagi um Mitternacht an ihrem Arbeitsort mit mehreren Messerstichen umgebracht. Die Täterschaft konnte den Tankstellen-Shop an der Schaffhauserstrasse unerkannt verlassen – das Geld in der Kasse blieb unangetastet. Die Tatwaffe – ein rund 20 Zentimeter langes Küchenmesser – konnte die Polizei in der Nähe des Tatortes sicherstellen.

Die Kantonspolizei setzte bereits am 25. August 2008 einen Fahndungsaufruf und 10'000 Franken Belohnung aus. Sogar in der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» vom 14. Januar 2009 wurde der Fall thematisiert. Trotz der von privater Seite auf 20'000 Franken erhöhten Belohnung blieb die brutale Tat bis heute ungeklärt, teilt die Kantonspolizei am Dienstag mit.

(tif)

Erstellt: 16.03.2010, 11:39 Uhr

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