Notizen zu Namen: Cervelat-Promis feiern neue Zürcher Modelinie
Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 10.05.2010
Grossandrang am Samstagnachmittag im Icon-Club an der Augustinergasse: Ghilaine Ricklin und Jennifer Bachellé präsentierten ihre Modelinie. Und alle Freunde kamen, neugierig, zu sehen und den beiden Jung-Designerinnen bei ihrer grossen Premiere seelischen Beistand zu leisten. Nargeni heisst die Linie, bedeutet, abgeleitet vom Rätoromanischen, närrisch und genial. Die Idee hatten die beiden Freundinnen schon vor zehn Jahren, das Resultat sind Hemden und Pullover für Männer, gute Qualität, in Mailand hergestellt, raffinierter gearbeitet als das Gängige von Zara und H&M, auch doppelt so teuer (aber alles unter 200 Franken).
Vorgeführt wurde die Mode von hübschen Burschen aus dem Freundeskreis, darunter Lorenz Frey, Sohn des Auto-Unternehmers Walter Frey. Die Mutter der Modeschöpferin, Loraine Ricklin, begrüsste die Gäste am Eingang, ihr Ex-Mann, der Chirurg Thomas Ricklin, war mit seiner zweiten Frau, Gynäkologin Eliane Sarasin, und den Kindern da. Ghilaine Ricklin jobbt nebenbei im Al Leone.
Ein Nachmittag der 30er-Generation
Ex-Stadtpräsident Thomas Wagner, unser bester Botschafter in China (kam gerade aus Shanghai zurück), war mit seiner Frau Denise da. Hatte viel Gesprächsstoff mit Jürg Syz von Diener-Syz (bauen gerade ihr China-Geschäft auf). Man sah Christian Rohrbach von der Swiss-American Society mit seiner neuen Partnerin Nadia Miller, Vice-President der Luxus-Kosmetiklinie La Prairie (planen eine Reise an die Expo in Shanghai).
Ansonsten gehörte dieser Samstagnachmittag der 30er-Generation. Brasilianischer Schaumwein wurde ausgeschenkt, zum Freundschaftspreis gestiftet von Flaschenpost-Gründer Dominic Blaesi und seinem Geschäftspartner Renzo Schweri, Sohn von Rechtsanwalt René Schweri und Enkel des legendären Denner-Gründers Karl Schweri. Flaschenpost ist die Online-Weinhandlung der Schweiz (8000 Weine), die innerhalb eines Tages jeden Wein ausliefert.
«Das Wichtigste ist das positive Denken»
Auch Renzo Schweris Schwester, die Juristin Silvana Schweri, war anwesend. Man sah die junge Anwältin Mirjam F. Teitler, die sich in der Politik engagiert (FDP Kreis 2), Gigi Terlinden aus der Terlinden-Familie, Nico Maeder vom Restaurant Bärengasse, die beiden super-attraktiven Kunstgaleristinnen Marina Leuenberger und Karolina Dankow von Karma International, Rechtsanwalt Christian Leuenberger, Mann der Galeristin, mit Kanzlei-Partner Philipp Langner, der mit Florian Wagners Schwester Chantal Langner-Wagner (Tochter des Alt-Stadtpräsidenten) verheiratet ist (erwarten ihr erstes Kind).
Es war ein beschwingtes Frühlingstreffen einer Jeunesse dorée, die sich Mühe gibt und der es Freude bereitet, selbst im Leben etwas zu schaffen und nicht nur aufs Erbe zu warten. Florian Wagner, als Ghilaines Freund Mitorganisator des Anlasses, heute Headhunter und HR-Consultant, hat Psychologie studiert und überblickte das Geschehen: «Das Wichtigste ist das positive Denken, dass man an das Gelingen glaubt.» Dass hier Zürichs verwöhntere Jugend versammelt war, merkte man spätestens beim Verlassen des Lokals. Da wurde gerade ein schwarzer Porsche Carrera abgeschleppt. Einer der jungen Männer hatte ihn allzu selbstbewusst vor dem Klub-Eingang parkiert.
Cervelatprominenz im Zirkus
Der harte Kern der Cervelatprominenz, Zürichs Lokalpolitiker und einfach alles war da bei der Knie-Premiere. Nur der Treueste der Treuen fehlte: Felix Daetwyler, Besitzer des Café Felix und sonst stets im Schlepptau von Mary-José Knie. Musste, so sagten seine Stammgäste, überraschend auf einen Business-Trip nach New York. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.05.2010, 11:13 Uhr
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