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Hier ein super Titel

Achtung: Text fertig. Das ist ein Primeur, entsprechend klar texten. Und bitte NEUEN Lead, knackig und kürzer. Danke.

Die publizistische Tradition im Wandel: Aus dem «T» des Tages-Anzeigers entstand das aktuelle Logo von Tamedia.

Die publizistische Tradition im Wandel: Aus dem «T» des Tages-Anzeigers entstand das aktuelle Logo von Tamedia.

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Leute lesen keine Zeitungsartikel. Sie lesen, was sie interessiert. Und manchmal ist es ein Zeitungsartikel.

Dieser Gedanke geht ausgerechnet auf einen Werber zurück. Er hiess Howard Luck Gossage und mischte in den 1960er-Jahren die Branche auf. Der Amerikaner war überzeugt: Niemand liest Werbeanzeigen. Die Menschen lesen, was sie interessiert. Und manchmal ist es eine Werbeanzeige.

Gossages Anzeigen waren oft lange Texte, also eine radikale Abkehr von gängiger Werbung. Aufmerksamkeit erweckte er nicht mit träfen Slogans oder knalligen Bildern. Er schrieb so, dass die Leute seine Zeilen lasen. Seine Texte waren interessant. Mit seinen Anzeigen feierte er grosse Erfolge.

Leser ernst nehmen

Basis seines Handwerks war eine eigene Haltung. Darin manifestierten sich Charme, Intelligenz, Ironie und ein persönlicher Stil. Er sagte Sätze wie: «Niemand hat das Recht, die Menschen mit aufdringlichen, geschmacklosen Werbebotschaften zu langweilen oder zu verärgern. Die Medien gehören nicht den Werbern, auch nicht ihren Auftraggebern, sondern dem Publikum.»

Mit solchen Aussagen machte er nicht nur Werbung für seine Sache, sondern fasste in Worte, woran er glaubte: Nur wer seine Leser ernst nimmt, sie unterhält und mit ihnen in einen Dialog tritt, wird wahrgenommen. Spannende Ideen allein reichen dafür aber nicht aus.

Beeinflusste Werber und Texter vieler Couleur: Howard Luck Gossage, «The Socrates of San Francisco».

Für wen auch immer man schreibt, es ist Knochenarbeit. Die Autoren fast jedes Genres beanspruchen für sich, daran am meisten zu leiden. Dazu gehören nicht nur Werber, Slam-Poeten oder Schriftsteller, über die der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila sagte: «Der Schriftsteller, der seine Sätze nicht foltert, foltert seine Leser.»

Journalisten leiden am Fliessband. Sie ringen jeden Tag mit Worten und haben prekär wenig Zeit, ihre Texte so zu schleifen, dass sie aus der Ursuppe an News hervorblitzen. Mit einem Lead, der zum Weiterlesen animiert. Und der Titel! Treffen muss er. Ein Arbeitstitel wie über diesem Text? Undenkbar. Ausser er macht Sinn (Sie werden sehen).

Für Texte werben

Die grosse Hürde lauert danach. Oft entscheidet der erste Satz, ob die Leser dranbleiben. Zum Texteinstieg schreibt Wolf Schneider, Stilwächter über die deutsche Sprache: «Schreiber müssen um Leser buhlen, sie müssen für ihre Beiträge werben.»

Wenn Sie diese Zeile lesen, ist das Konzept aufgegangen. Und was es mit diesem kruden Titel und unfertigen Lead auf sich hat, lesen Sie in der Box.

Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Tamedia erstellt. (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 11.07.2017, 14:04 Uhr)

Darum geht es

Seien Sie gewarnt: Wir erklären Ihnen kurz, was wir hier tun. Dann bieten wir Ihnen einen Job an.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, konsumieren Sie «Native Advertising», was so viel bedeutet wie «Werbung im bekannten Umfeld». Ihre Zeit investieren Sie aber nicht in eine werberische Story über ein wahnsinnig gutes Produkt.

Wir haben Ihnen etwas über gute Texte erzählt. Das hat Sie offenbar interessiert. Ihre Aufmerksamkeit war unser Ziel.

Der Primeur

Erstmals in unserer noch jungen Geschichte haben wir den Beitrag in eigener Sache verfasst. Die Aufmerksamkeit wollen wir auf unser Angebot lenken: einen Job als «Produzent und Texter Native Advertising».

Wir suchen jemanden, der unser Team verstärkt. Sie haben Ihre Wurzeln im Print. Ihre Stärken sind die Konzeption und die Produktion von einzelnen Beiträgen bis zu mehrseitigen Artikeln in den Print-Titeln der Tamedia. Sie haben Freude daran, sowohl für den «Tages-Anzeiger» und «Das Magazin» als auch für «20 Minuten» oder die «Schweizer Familie» zu arbeiten.

Inhalte zählen

Sie haben ein untrügliches Gespür für Geschichten, die gelesen werden. Deshalb sind oder waren Sie mehrere Jahre erfolgreich im Journalismus tätig. Sie leiten gerne eigene Projekte und arbeiten sowohl selbstständig als auch in Teams.

Strukturen und Abläufe in Redaktionen kennen Sie aus eigener Erfahrung und können komplexe Themen bis zum druckfähigen Beitrag umsetzen. Dabei denken Sie nicht nur an die Kunden, sondern auch an die Leser: Beide wollen interessante, knackige Inhalte.

Format im Aufschwung

Bei uns werden Sie kreativ wie journalistisch arbeiten – und transparent: Wir produzieren Beiträge über ein Thema, das nahe am Produkt bzw. dem Kunden ist. Über intelligenten Inhalt erzielen wir Aufmerksamkeit. In einer Box wie dieser informieren wir die Leser darüber, wer den Beitrag finanziert. Mit dem Namen und Logo des Kunden. Darauf fällt dann die Aufmerksamkeit. Deshalb ist diese Werbung im Aufschwung – auch im Print.

Aus diesem Grund arbeiten Sie bei Commercial Publishing schwergewichtig für gedruckte Titel. Sie sind zudem motiviert, für konvergente Projekte geeignete Inhalte digital umzusetzen. Wir bieten Ihnen eine Stelle in einem dynamischen Team und ein spannendes Umfeld mit Perspektiven. Sie wollen sofort oder nach Vereinbarung starten, 80 bis 100 Prozent arbeiten und schätzen attraktive Arbeitsbedingungen.

Neuer Titel und Lead

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann schicken Sie uns nicht nur Ihren CV, drei Arbeitsproben und vier nette Zeilen. Schreiben Sie den Titel und den Lead für den Haupttext neu, den Sie eben gelesen haben. Und wenn dann der Einstieg nicht mehr passt: kein Problem. Überzeugen Sie uns mit einem attraktiven Textanfang.

Es hat noch Platz am Feuer. Wir freuen uns auf Sie.

In Kürze

Das Commercial Publishing von Tamedia erstellt im Auftrag des Werbemarkts publizistische Produkte. Im Fokus stehen Inhalte, die auf den eigenen Kanälen optimal ausgespielt werden. Mit dieser Abteilung wird das wachsende Kundenbedürfnis nach Content-getriebenen Werbeformen gestillt. (CP)

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Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Tamedia erstellt.

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