Panorama

... 45 Jahren: 250'000 Menschen gegen die Rassentrennung

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 30.09.2008

Am 28. August 1963 protestierten in Washington über 250'000 Menschen gegen die Diskriminierung der Schwarzen.

Den eigenen Traum mit Hunderttausenden geteilt: Ausschnitte aus Martin Luther Kings berühmter Rede.


Seine Wahl hatte der von 1961 bis 1963 amtierende US-Präsident John F. Kennedy nicht zuletzt den schwarzen Wählerstimmen zu verdanken. Aus diesem Grund, aber auch wegen anhaltender Unruhen, versprach er, ein Bürgerrechtsgesetz gegen die Benachteiligung der Schwarzen voranzutreiben. Dieser Vorstoss wurde durch den von Bürgerrechtsgruppen organisierten «Marsch auf Washington» begleitet, an dem 250'000 Schwarze und Weisse teilnahmen. Auf dem Höhepunkt des friedlichen Anlasses hielt Martin Luther King seine berühmte Rede «I Have a Dream» («Ich habe einen Traum»). Er schürte damit die Hoffnung auf eine Integration der Schwarzen in die weisse Gesellschaft Amerikas.

Für sein politisches Engagement erhielt Martin Luther King 1964 den Friedensnobelpreis. King, der sich zeitlebens für Gewaltfreiheit einsetzte, wurde 1968 von einem Attentäter getötet. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.09.2008, 09:05 Uhr