Panorama
... 154 Jahren: Ordnung dank Litfass
Zum 150. Ehrentag: Der Litfasssäule zu Ehren wurde eine Plakatkampagne gestartet, die zeigen soll, dass Aussenwerbung wirken kann.
Sie gehören zum Bild einer jeden Stadt: die Litfasssäulen oder die neuere Form davon, die Pillars.
Die Idee zu diesen praktischen Werbesäulen, hatte in der Mitte des letzten Jahrhunderts Ernst Litfass aus Berlin. Er wollte der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenwirken und schlug den Behörden vor, überall in der Stadt Säulen aufzustellen, an denen man seine Plakate aufhängen konnte. Erst nach jahrelangen Verhandlungen bekam der «Säulenheilige» eine Genehmigung für seine ersten «Annocier-Säulen», jedoch nur unter der Bedingung, dass auch immer die neusten Nachrichten an den Säulen publiziert werden würden. Ein Jahr später wurden in ganz Berlin 100 Litfasssäulen aufgestellt, die Litfass zu Ehren nach ihm benannt wurden.
Die neue Form der Litfasssäule, ist das Pillar. Diese Säule lässt sich nach innen öffnen und wird als Telefonkabine oder auch als Toilette genutzt. Die eigentliche Werbung ist unter einer Plexiglasscheibe, die sich um die eigene Achse dreht und von hinten beleuchtet wird. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.12.2008, 10:15 Uhr

