Panorama

... 28 Jahren: Geisteskranker erschiesst John Lennon

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 09.12.2008

Am 8. Dezember 1980 wird der Musiker John Lennon erschossen. Er war Mitbegründer der englischen Band The Beatles.

Die Zeit nach den Beatles: John Lennon und Yoko Ono 1972 im New Yorker Madison Square Garden.

Der Mörder: Mark David Chapman

Der Mörder: Mark David Chapman

Die Beatles hatten sich 1970 aufgelöst, Lennon hatte mittlerweile unzählige Solostücke veröffentlicht, darunter «Imagine». Zudem beackerte Lennon zusammen mit seiner Ehefrau Yoko Ono verschiedene Projekte. Ihr letztes gemeinsames Album nahmen sie kurz vor Lennons Tod auf.

John Lennon und Yoko Ono wohnten in einem Apartment des Dakota Building in New York, als Lennon am 8. Dezember 1980 ermordet wurde. Der geistig verwirrte Attentäter Mark David Chapman schoss vor dem Eingang des Gebäudes auf Lennon, als dieser zusammen mit Yoko Ono von einem Radiointerview nach Hause kehrte. Lennon wurde durch mehrere Schüsse getroffen, taumelte und rief noch: «I’m shot! I’m shot», bevor er zusammenbrach. Wenig später verstarb er.

Anders als sein Anwalt, plädierte Lennons Mörder Chapman auf die Mordanklage «schuldig» – obwohl ihm sechs von neun psychiatrischen Gutachtern eine Psychose attestierten. 1981 wurde Chapman zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilt. 28 Jahre später sitzt er immer noch ein, da das US-Strafrecht eine Bewährungsprüfung am Ende der Haftzeit vorschreibt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.12.2008, 08:51 Uhr