Panorama

... 49 Jahren: Der Bundesrat kriegt eine Zauberformel

Von Elke Koch. Aktualisiert am 18.12.2008

Am 17. Dezember 1959 entschied man sich erstmals für eine konstante Verteilung im Schweizer Bundesrat. Die Zauberformel war geboren.

(Bild: Keystone)

Mehr als 40 Jahre lang hielt man an ihr fest: Die politische Zauberformel im Schweizer Bundesrat.

Als Zauberformel wird die langjährige, konstante Verteilung der Bundesratssitze nach Parteien bezeichnet. Vom 17. Dezember 1959 bis zum 10. Dezember 2003 hatten die Parteien SP, CVP und FDP je zwei Sitze und die SVP einen Sitz in der siebenköpfigen Regierung der Schweiz. Diese parteipolitische Zusammensetzung wurde im Dezember 2003 durch die Abwahl von Ruth Metzler (CVP) und die Wahl von Christoph Blocher (SVP) gesprengt.

Dies kam dadurch, weil die SVP in den beiden vorangegangenen Parlamentswahlen 1999 und 2003 grosse Gewinne erzielt hatte und deshalb einen zweiten Sitz in der Landesregierung beanspruchte. Die neue Zusammensetzung, die bis zur Abwahl Christoph Blochers im Dezember 2007 Bestand hatte: je zwei Sitze für SP, FDP und SVP sowie ein Sitz für die CVP.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.12.2008, 12:23 Uhr