Panorama

... 66 Jahren: Der Beginn der Konferenz von Casablanca

Von Elke Koch. Aktualisiert am 10.02.2009

Am 14. Januar 1943 startete in der marokkanischen Stadt Casablanca ein Geheimtreffen zwischen Franklin D. Roosevelt, Winston Churchill und den Stabschefs der Britischen- und US-Streitkräfte.

Die Teilnehmer der Casablanca-Konferenz: Der amerikanische Präsident Roosevelt und der britische Premierminister Churchill (sitzend) und die Combined Chiefs of Staff.

Die Teilnehmer der Casablanca-Konferenz: Der amerikanische Präsident Roosevelt und der britische Premierminister Churchill (sitzend) und die Combined Chiefs of Staff.

1943: Europa befand sich mitten im zweiten Weltkrieg und in der marokkanischen Stadt Casablanca begann eine Konferenz, von der die Weltöffentlichkeit nichts wusste: Der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt, der britische Premierminister Winston Churchill und die Stabschefs der Britischen- und US-Streitkräfte trafen zu einem zehntägigen Gipfel zusammen. Josef Stalin nahm trotz einer Einladung nicht an dem Treffen teil. Er konnte auf Grund der Einkesselung der deutschen sechsten Armee die Sowjetunion nicht verlassen, weil man dort seine militärische Führung benötigte.

Auf der Casablanca-Konferenz wurden vor allem militärstrategische Fragen beraten. So wurde beschlossen, dass nach dem Ende des Afrikafeldzugs die alliierten Streitkräfte zuerst in Sizilien den europäischen Kontinent betreten und erst im Jahr 1944 in Frankreich landen sollten. Ausserdem forderten Roosevelt und Churchill die bedingungslose Kapitulation des deutschen Reiches, Italiens und Japans («unconditional surrender»). (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.02.2009, 10:26 Uhr