Panorama

... 78 Jahren: Emil kommt ins Kino

Aktualisiert am 05.01.2009

Am 2. Januar 1931 hatte der Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner «Emil und die Detektive» in Berlin seine Uraufführung.

Ausschnitt aus dem Film «Emil und die Detektive» von 1931.

Ausschnitt aus dem Film «Emil und die Detektive» von 1931.

Erich Kästner veröffentlichte 1928 das Kinderbuch «Emil und die Detektive». Drei Jahre später, am 2. Januar 1931, kam zum ersten Mal der gleichnamige Spielfilm unter strenger Aufsicht von Kästner selbst heraus.

Das Drehbuch zum Film schufen Billy Wilder und Gerhard Lamprecht, das sich im wesentlichen an der Romanvorlage orientierte und für Kästner einfühlsam mit dem Stoff umging. Auch wurde der Buchautor selbst ins Drehbuch Zeitung lesend in einer Strassenbahn mit eingebaut.

Die Geschichte handelt von Emil Tischbein der in den Ferien von seiner Mutter nach Berlin zu seiner Grossmutter geschickt wird. Da sich die Mutter von dieser 140 Reichsmark geliehen hatte, soll Emil das Geld gleich mitnehmen. Auf der Zugfahrt nach Berlin begegnet Emil Herrn Grundeis, der bemerkt, dass der Junge sehr viel Geld bei sich hat. Er betäubt Emil durch Bonbons , die ein Schlafmittel enthalten, und stiehlt das Geld. Als Emil am Berliner Bahnhof wieder zu sich kommt, sieht er gerade noch Herrn Grundeis mit seinem Geld wegrennen und nimmt die Verfolgung auf. Während er dem Dieb folgt, trifft er Gustav, der ein Anführer einer Kinderbande ist. Am Ende des Films verfolgt eine ganze Hundertschaft an mobilisierten Kindern den Dieb Herr Grundeis, so dass dieser schliesslich aufgibt.

Erstellt: 05.01.2009, 08:25 Uhr