... 81 Jahren: Die UdSSR im eisernen Griff

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 13.11.2008

Am 12. November 1927 wird Leo Trotzki aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, Josef Stalins Machtzuwachs scheint ungebremst. Er ist nun alleiniger Herrscher über die UdSSR.

Skrupelloser Drang an die Spitze der UdSSR: Josef Stalin spielte nach dem Tod Lenins Leo Trotzki aus.


Lenins Tod im Januar 1924 zieht einen erbitterten Nachfolgekampf an der Spitze der UdSSR nach sich: Partei-Generalsekretär Josef Stalin liefert sich ein gnadenloses Duell mit Volkskommissar Leo Trotzki.

Josef Stalin wird zunehmend mächtiger und legt seinem Gegner Leo Trotzki immer grössere Steine in den Weg: Trotzki wird 1926 aus dem Politbüro und Ende 1927 auch aus der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) ausgeschlossen. Bald darauf wird er zusammen mit anderen Abweichlern ins heutige Kasachstan verbannt und dann in die Türkei ausgewiesen.

Durch Trotzkis Abschiebung wird Stalin zum uneingeschränkten Alleinherrscher in der Sowjetunion. Fortan gelten alle Schriften und Werke von Trotzki, dem «jüdischen Verschwörer» und «Lakaien des Faschismus», als Ketzerei. Stalin lässt Trotzkis Namen und Fotos aus allen offiziellen Dokumenten und Texten tilgen. Ausserdem leugnet er Trotzkis Rolle beim Oktoberaufstand 1917 und im kurz darauf folgenden Bürgerkrieg. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.11.2008, 08:46 Uhr