Panorama

... 45 Jahren: Das Kennedy-Attentat

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 24.11.2008

Am 22. November 1963 wird John F. Kennedy während einer Wahlkampfreise in Dallas in seiner Limousine erschossen – er war nur gerade drei Jahre im Amt.

Das Video des Amateurfilmers Abraham Zapruder: Schüsse fallen, John F. Kennedy sackt auf dem Rücksitz des Autos zusammen, seine Frau Jacqueline lehnt sich in Panik über ihn, ein Secret Service-Agent springt in die Limousine.

Die Hintergründe seiner Ermordung liegen bis heute im Dunkeln: John F. Kennedy wird am 22. November 1963 auf einer Wahlkampfreise in Dallas, Texas, während einer Fahrt im offenen Wagen gegen 12.30 Uhr von mehreren Gewehrschüssen getroffen. Die Empfehlung seines Sicherheitsdienstes, ein geschlossenes Auto zu verwenden, hatte er ausgeschlagen.

Kennedy wird in die Notaufnahme gebracht, wo trotz mehrerer Rettungsversuche nach einigen Minuten feststeht, dass er sterben wird. Um 13 Uhr wird John F. Kennedy für tot erklärt. Er ist der erste und bislang einzige ermordete demokratische US-Präsident.

Mutmasslicher Täter ebenfalls erschossen

Der mutmassliche Attentäter Lee Harvey Oswald wird wenige Minuten nach der Tat verhaftet, jedoch noch vor seiner Anklage ermordet. Der Täter, der Nachtclub-Besitzer Jack Ruby, erschiesst Oswald während dessen Überstellung in das Bezirksgefängnis von Dallas – vor laufenden Fernsehkameras.

An der offiziellen Darstellung des Mordes an Präsident Kennedy, an der Alleintäterschaft Oswalds, an dessen Motiven sowie an den Motiven von dessen Mörder Ruby wird in der Folge immer wieder gezweifelt. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass rund um die Tat immer obskurere Verschwörungstheorien gesponnen werden – bis in die Gegenwart. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.11.2008, 08:04 Uhr