Panorama

... 51 Jahren: Ed Gein wird als Mörder entlarvt

Von Elke Koch. Aktualisiert am 17.12.2008

Am 17. November 1957 wurden bei einer Durchsuchung des Hauses von Ed Gein 15 Frauenleichen gefunden.

Das Leben des Edward Theodore Gein.


Viele haben sie schon gesehen: «Das Schweigen der Lämmer», «Psycho» oder auch «Texas Chain Saw Massacare». Doch wer war das Vorbild der grausamen Taten von «Leatherface», «Buffalo Bill» und «Norman Bates»? Ed Gein.

Ed Gein kam am 27.August 1906 in La Crosse, Wisconsin zur Welt. Er wuchs mit seinem Bruder Henry G. Gein unter der sehr streng religiösen Hand seiner Eltern auf. Von klein auf bekam er täglich aus der Bibel vorgelesen, vor allem jene Teile, in denen es um Tod und Verderben geht.

Sein krankhaftes Verhalten begann jedoch erst nach dem Tod seiner Mutter, an der er sehr hing. Am 8. Dezember 1954 ermordete Gein die 51-jährige Gaststätteninhaberin Mary Hogan. Drei Jahre später, am 16. November 1957 entführte er die 58-jährige Ladenbesitzerin Bernice Worden aus ihrem Geschäft in Plainfield, um sie hinterher ebenfalls zu ermorden.

Am 17. November 1957 überprüften Polizisten das Farmhaus von Ed Gein, in dem sie neben der ausgeweideten Leiche von Bernice Worden auch Teile verschiedener, mindestens 15 anderer Leichen, fanden. Ebenfalls wurde eine Sammlung weiblicher Nasen und Geschlechtsorgane, sowie Gesichtsmasken gefunden.
Bei der späteren Gerichtsverhandlung konnte Gein der Mord an zwei Frauen nachgewiesen werden. Die restlichen Frauen hatte er auf Friedhöfen ausgegraben und verstümmelt. Jedoch konnte er nicht als schuldfähig angesehen werden und wurde deshalb ins Central State Hospital in Waupun, Wisconsin überwiesen. In diesem starb er 1984 an Krebs.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.12.2008, 13:56 Uhr