Panorama
... 693 Jahren: Die Schlacht am Morgarten
Im frühen 14. Jahrhundert im heutigen Kanton Zug: Die Eidgenossenschaft war in ihrer Entstehungsphase und Schwyzer kämpften um die Ländereien des unter österreichischer Herrschaft stehenden Klosters Einsiedeln.
Am Morgen des 15. November 1315 positionierten sich die Eidgenossen oberhalb der Enge am Aegerisee und warteten mit bereitgestellten Steinen und Hebeeisen auf die Ankunft der zugerisch-habsburgischen Ritter.
Die zwar zahlenmässig überlegenen und besser bewaffneten Habsburger ritten aber an diesem Tag in ihr Verderben. Nicht vorbereitet auf eine Masse von Steinen, Geröll und die engen Felsen, wurden die Ritter zwischen am Boden liegenden Pferden und Steinen eingeklemmt. Das ermöglichte den Eidgenossen über die Österreicher mit viel Brutalität herzufallen, die schwer dezimiert die Flucht ergriffen.
Nach der gewonnenen Schlacht am Morgarten beschlossen die Eidgenossen, laut der Chronik des Johannes von Winterthur, den 15. November für immer zu einem Fest- und Feiertag zu machen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.11.2008, 13:11 Uhr

