Panorama

... 129 Jahren: Der Glühlampen-Marathon

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 22.10.2008

Am 21. Oktober 1879 übersteht Thomas Alva Edisons Glühlampe einen Dauertest von über 40 Stunden. Es ist der Ritterschlag für den künstlichen Lichtspender.

«... jeden zehnten Tag eine kleine Erfindung, und eine grosse Sache alle sechs Monate»: Thomas Edison hat zeitlebens über 1000 Patente angemeldet.

«... jeden zehnten Tag eine kleine Erfindung, und eine grosse Sache alle sechs Monate»: Thomas Edison hat zeitlebens über 1000 Patente angemeldet.
Bild: Keystone

Thomas Alva Edison (1847-1931) war ein begnadeter Tüftler. So haben wir ihm Dinge wie den elektrischen Stimmenzähler, die Schreibmaschine, den 35-mm-Film, die Eisennickelbatterie und U-Boot-Abwehrgeräte zu verdanken.

Die wohl wichtigste und nachhaltigste Erfindung von Edison ist die Kohlenfadenlampe im Jahr 1879. Begleitet von einer üppigen Berichterstattung der internationalen Presse, führt Edison in seinem Forschungslabor vielbeachtete Lampenpräsentationen durch.

Am 21. Oktober 1879 leuchtet die Kohlenfaden-Glühlampe mehr als 40 Stunden am Stück. Die lange Brenndauer ist ein grosser Triumph, da Edisons Glühbirnen bis anhin nach wenigen Augenblicken das Zeitliche segneten. Die Kohlenfadenlampe ist die erste elektrische Glühlampe, deren Haltbarkeit, Energieverbrauch und Lichtausbeute für den alltäglichen Gebrauch taugen.

Als Thomas Alva Edison im Jahre 1931 im hohen Alter von 84 Jahren in West Orange (New Jersey) stirbt, schalten die Amerikaner abends um zehn Uhr für ein paar Minuten lang das Licht aus. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.10.2008, 07:13 Uhr