Panorama

... 41 Jahren: Che Guevara exekutiert

Von Florian Lippuner. Aktualisiert am 10.10.2008

Am 9. Oktober 1967 wird der verletzte Che Guevara von der bolivianischen Armee erschossen. Eine Pop-Ikone ist geboren.

Revolutionär, Arzt, Globetrotter und Frauenheld: Che Guevara, erschossen und zur Schau gestellt.


Während eines Gefechts mit der bolivianischen Armee wird Ernesto «Che» Guevara am 8. Oktober 1967 bei La Higuera verwundet und gefangen genommen. Es folgen stundenlange Verhöre, durchgeführt von bolivianischen Militärs und dem amerikanischen Geheimdienst CIA.

Einen Tag nach seiner Festnahme wird Che Guevara von einem Feldweibel erschossen. Der tote Che wird in einen Stall zur Aufbahrung gebracht und bald schon von neugierigen Einheimischen bestaunt. Die Todesnachricht geht um die Welt, der Leichnam verschwindet jedoch schon bald darauf. Dreissig Jahre später werden Guevaras Überreste rund dreissig Kilometer entfernt von seinem Hinrichtungsort in einem Grab entdeckt.

Seit seinem Tod umranken Che Guevara zahlreiche Mythen, er wurde zu einem Idol, zu einem begehrten Sujet der Populärgeschichte. Er, der mit Fidel Castro zusammen die Revolution nach Kuba brachte, der aber daran scheiterte, die revolutionäre Fackel in ganz Südamerika zu verbreiten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.10.2008, 07:45 Uhr