Panorama
... 51 Jahren: Die Ära der Weltraumfahrt bricht an
Die Geschichte der Sputnik–1–Rakete.
Mitten im Kalten Krieg, völlig unerwartet für den Rest der Welt, startet die sowjetische Rakete «Sputnik 1» am 4. Oktober 1957 ihre Reise ins All. Dort soll sie die äusserste Erdatmosphäre und geophysikalische Effekte in einem grösseren Höhenbereich über der Erdoberfläche erforschen. Diese Tatsache geriet aber fast schon in den Hintergrund, da es in erster Linie darum ging, im damaligen Wettstreit gegen die USA besser zu sein.
So war es für die westliche Welt eine grosse Überraschung, als die Sowjetunion bereits im Oktober 1957 und nicht wie ursprünglich geplant im Jahr darauf den Start der «Sputnik 1» verkündete. Dwight D. Eisenhower, der damalige Präsident der USA, war verärgert. Eigentlich wollte er schon ein Jahr zuvor, 1956, der Welt die amerikanische Rakete «Jupiter C» präsentieren, was er aber aufgrund der noch nicht genügend leistungsstarken Maschinen nicht konnte.
Das Umkreisen der «Sputnik 1» löste den «Sputnikschock» bei den US-Amerikanern aus. Es wurde befürchtet, dass die Sowjetunion mit ihren Raketen nun jeden Punkt auf der Erde erreicht – so auch die USA.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.10.2008, 10:14 Uhr

