Panorama

... 110 Jahren: «Sisis» Tod in Genf

Von Elke Koch. Aktualisiert am 30.09.2008

Am 10. September 1898 wurde die Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn von Luigi Lucheni ermordet.

Ausschnitte aus dem Leben von Sissi.


Im Alter von 62 Jahren verstarb Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Ungarn, nach einem Mordattentat in Genf. Die als sehr unglücklich geltende Frau besuchte Anfang September die Schweizer Stadt, die sie am 10. des gleichen Monats mit dem Schiff in Richtung Caux verlassen wollte. Zum gleichen Zeitpunkt hielt sich auch Luigi Lucheni, ein italienischer Anarchist, in Genf auf, der zunächst den Prinzen Henri Phillippe Marie d'Orléans umbringen wollte. Dieser kam aber mit dem Leben davon, da er kurzfristig seine Reisepläne änderte und nicht wie geplant in Genf Halt machte. Lucheni bekam jedoch durch Gerüchte und einer Ankündigungstafel des Fremdenverkehrsamts mit, dass «Sisi» in der Stadt sei und lauerte ihr auf dem Weg vom Beau-Rivage Hotel zum Hafen auf. Er stach ihr mit einer selbst zugespitzen Feile mitten ins Herz, was zunächst jedoch nicht bemerkt wurde, da der Einstich sehr klein war. So ging die Kaiserin noch auf das Schiff auf dem sie dann schliesslich zusammenbrach. Nachdem man sie ins Hotel zurückgebracht hatte, erlag sie ihren inneren Verletzungen und verstarb. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.09.2008, 09:22 Uhr