Panorama
... 123 Jahren: Jumbo von Zug getötet
Jumbo wurde 1861 als Jungelefant in Afrika gefangen genommen, nach Europa gebracht und schlussendlich an einen Zoo in die USA verkauft — überall war er ein Publikumsmagnet. Jumbo konnte zwar keine Kunststücke, lockte im Laufe einer dreijährigen Tournee durch die USA und Kanada aber mehrere Millionen Menschen an, begleitet von einem beispiellosen Presseecho.
Mit ein Grund für seine Popularität war, dass afrikanische Elefanten in den Zoos von Europa und den USA eine Seltenheit waren. Zudem waren die Menschen beeindruckt von Jumbos Grösse von mehr als vier Metern.
Am 15. September 1885 wurde Jumbo auf dem Bahnhof von St. Thomas, Ontario, bei einer Umladeaktion von der Lokomotive eines herannahenden Güterzuges erfasst. Die Lokomotive und zwei weitere Wagen entgleisten, der Lokführer und Jumbo kamen ums Leben. Wahrscheinlich war eine Weiche falsch gestellt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.09.2008, 09:20 Uhr
