Wie andere Länder ihr Hooligan-Problem erfolgreich gelöst haben

Rund um das Spitzenspiel zwischen Zürich und Basel kam es am Sonntag erneut zu heftigen Krawallen. Tagesanzeiger.ch/Newsnetz nennt die zehn wichtigsten Massnahmen, um Gewalt-Exzesse zu verhindern.

1/12 Basler Chaoten versuchten kurz nach Abpfiff des Spiels Mitte Mai durch einen leeren Sektor in den FCZ-Familien-Sektor zu gelangen...
Bild: KEYSTONE/AP

1. Nulltoleranz

In den Schweizer Sportarenen haben sich längst Unsitten eingebürgert. So werden seit Jahren Gegenstände und Feuerwerkskörper aufs Feld geworfen. Im Eishockey wird es nach umstrittenen Entscheiden schon fast zelebriert. Der Eismeister kehrte den Müll aus dem Rink und damit auch schon wieder aus dem Sinn. In dieser Saison wurde im Berner Stade de Suisse gar ein Schiedsrichter von einem Feuerzeug oder einer Münze am Kopf getroffen. Als Folge des Skandals wurde nicht das Werfen gestoppt, sondern die «Senftube», in der Spieler und Schiedsrichter das Feld geschützt verlassen können, verlängert.

So lange das Werfen von Gegenständen in den Stadien hingenommen wird, braucht man gar nicht erst zu glauben, die grösseren Gewaltauswüchse in den Griff zu bekommen.

2. Tickets gegen Ausweise

Wer beispielsweise in Italien ein Ticket für ein Fussballspiel kaufen will, muss sich ausweisen. Der Name des Käufers wird dann auf die Eintrittskarte gedruckt. Bei der Zugangskontrolle ins Stadium muss der Zuschauer ein zweites Mal seine Identitätskarte zücken. So wird sichergestellt, dass keine unerwünschten Personen ins Stadion gelangen. Ausserdem ist dadurch jeder Zuschauer bekannt, was bei Ausschreitungen die Identifizierung von Randalierern vereinfacht.

Vor bald drei Jahren war in der Schweiz in der Folge der Krawalle vom 13. Mai in Basel die Ausweispflicht für Gästefans eingeführt und wenige Wochen später nach Protesten der Fans wieder ausser Kraft gesetzt worden.

3. Härtere Strafen

Gemäss Recherchen von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz werden Randalierer fast nie zur Kasse gebeten und landen auch selten im Gefängnis. Auch die Verantwortlichen der Super-League-Klubs beklagen sich, über zu lasches Vorgehen gegenüber Gewalttätern und fühlen sich von der Justiz allein gelassen. So sagte FCZ-Präsident Ancillo Canepa in einem Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnetz: «Man müsste gegen diese Individuen knallhart durchgreifen können – auch innerhalb des Stadions. In Holland gibt es zum Beispiel ein Schnellgerichtsverfahren. Dort ist ein Richter im Stadion anwesend und kann sofort Urteile fällen.»

Auch die Liga darf bei Entgleisungen von Fans keine Milde walten lassen.

4. Verstärkung der Sicherheitskräfte

Wer das Gewaltproblem in den Griff kriegen will, muss sich bewusst sein, dass es keine Gratisrezepte gibt. In England, Deutschland oder Italien ist das Polizeiaufgebot bei Fussballspielen enorm. Bei einem normalen Bundesliga-Spiel sorgen bis zu 1000 Polizisten für Ordnung. Und in England sorgen gut ausgebildete Stewards dafür, dass keiner im Stadion die Grenzen des Erlaubten überschreitet.

5. Ein grosser runder Tisch

Es ist unumgänglich, dass sich alle Parteien an der Lösung des Problems beteiligen: Klubs, Fans, Liga, Justiz und Politik. Nur so kann verhindert werden, dass nach jedem Fall das grosse «Schwarzer-Peter-Spiel» beginnt. Nur wenn alle Seiten hinter den Massnahmen stehen, ist deren Umsetzung möglich.

Swiss Olympic erarbeitet derzeit Vorschläge, um die Gewalt an Sportveranstaltungen einzudämmen. Der runde Tisch gegen Gewalt im Sport unter der Führung von Sportminister Ueli Maurer soll dann über Massnahmen entscheiden.

Es wäre wünschenswert, wenn ein grosser runder Tisch in regelmässigen Abständen zusammenkommen könnte, um den Informationsaustausch, die Koordination und das Verständnis in der Sicherheitsfrage zu verbessern.

6. Ausgrenzung der Gewalttäter

Noch immer haben Gewalttäter eine zu hohe Akzeptanz in Fan-Kreisen. Würde es gelingen, die Solidarität unter den leidenschaftlichen Fussballanhängern zu durchbrechen, wäre es weit einfacher, unpopuläre Massnahmen durchzusetzen.

Dass Selbstregulierung keine Floskel von Tagträumern sein muss, bewies die «Südkurve» der FCZ-Fans am Sonntag im Letzigrund. Als einige Zürcher Hitzköpfe wie ein Teil des Basler Anhangs auf die Laufbahn stürmten, konnten sie vom besonnenen Teil der Fan-Kurve zurückgepfiffen werden. Ansonsten wären eine Konfrontation von Zürcher und Basler Anhängern im Stadion und noch weit schlimmere Krawalle wohl nicht mehr zu verhindern gewesen.

7. Video-Überwachung

«Big Brother is watching you.» Die Video-Überwachung ist das Herzstück im Kampf gegen die Gewalt in den englischen Fussballstadien. Kaum ein Übeltäter entgeht dem Fokus des «CCTV» (Closed Circuit Television). Auf der britischen Insel ist allerdings auch in anderen Sparten längst Tatsache, was George Orwell in «1984» schon 1946 prophezeite. So werden die englischen Bürger täglich über 300-mal von insgesamt rund 4,2 Millionen Videokameras erfasst.

8. Mehr Fan-Betreuung

Vor allem in Deutschland hat sich gezeigt, dass mit intensiver Betreuung der Fans die Gewaltbereitschaft massiv reduziert werden kann. Diese Arbeit ist natürlich mit Kosten verbunden und wird hierzulande immer noch zögerlich unterstützt. Die Swiss Football League könnte die Vereine allerdings in den Lizenzauflagen zu mehr Engagement zwingen.

9. Stadion- und Rayon-Verbote

In England sind 4000 Fans mit einem Stadion- und Rayonverbot belegt. Wer sich am Match-Tag in den Nähe eines Stadions verirrt, kann verhaftet und saftig gebüsst werden. Vor Auswärtsspielen der Nationalmannschaft müssen Hooligans ihren Reisepass gar abgeben. In Italien müssen sich einschlägig bekannte Zuschauer während Partien ihrer Mannschaft auf dem Polizeiposten melden. Der Besuch des Spiels ist entsprechend nicht möglich.

10. Eskorten für Gäste-Fans

Jahr für Jahr gehört der Marsch der Basler Fans bei Auswärtsspielen in Zürich zum Programm. Dabei kommt es auch immer wieder zu einem Saubannerzug, bei dem sich Randalierer im Schutz der Masse auf den Strassen austoben können. Die Zürcher Polizei ist dabei meist nur passiver Zuschauer, oder allenfalls die Zielscheibe von Wurfgeschossen. Und schon länger setzt sich der FCZ dafür ein, dass er in Basel einen anderen Gästesektor erhält, damit die Fans einfacher und direkt vom Bahnhof neben dem Stadion auf ihre Plätze hin- und wieder weggeführt werden können.

In Holland ist ein Bahnhof im Stadion gar eine Auflage. Die Gästefans dürfen nur mit dem Extrazug anreisen und gelangen so direkt von der Bahn in ihren Sektor. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 19.05.2009, 15:17 Uhr

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108 KOMMENTARE

Günther Hirsch

23.05.2009, 10:34 Uhr

Zürich: "Hochrisikospiel" FCZ - Basel. Eingangskontrolle. Keine. Nicht mal in den Rucksack wurde geschaut... wow... Vaduz. Gästesektor. 500 Fans. Jeder Einzelne wird genaustens untersucht, sogar Schuhe müssen ausgezogen werden. Beim Hinauslaufen rundherum Gitter, und jeder muss durch einen 1 m breiten Korridor von ca. 30 Polizisten laufen. Petardenzünder werden soforrt abgeführt. Eindrücklich!!


Lucio Carnevalo

22.05.2009, 11:36 Uhr

Gewalt ist integraler Bestandteil der menschl.Gefühlspalette.Fussball als Ventil für gesell.Überdruck.Gewalt zu negieren bringt nichts.Gewalt gänzlich zu verhindern,bleibt mit jeder Rechtssprechung utopisch.Sinnvolle,problemorientierte Ansätze,die im Kenntnis des Wurzelwerks gesell.Gewalt,sind nicht repressiver Natur.Stadion-/Rayonverbot disloziert(Untergrund)+minimiert Gewaltbereitschaft nicht.


Lucio Carnevalo

22.05.2009, 10:35 Uhr

Gewalt wird,obwohl anthropol. Konstante,auch im Zivilleben radikal kriminalisiert.Triviale Repression bleibt gesell.Imperativ,ohne das Phänomen ernsthaft untersuchen zu wollen.Das Gewaltmonopol(Exekutiv- /Zwangsorgane)soll dem Staat zustehen.Was Sein&Schein in Hinblick auf psychologische,physicher Gewalt trennt,demonstriert die intern. Staaten"gemeinschaft" in zuverlässiger Kontinuität-tagtäglich.


Krummenacher Franz

21.05.2009, 22:49 Uhr

Gegen solche Radalieren muss mit aller Härte durchgegriffen werden. Die Aburteilung müsste sofort geschehen, für die Sachbeschädigungen müssten sie belangt werden. Wer ganz klar gegen das Gesetzt verstossen hat sollte nicht mehr unerkannt beiben, mann müsste sie an den Pranger stellen.(Internet,Printm.) Es gibt Europaweit genügend beispiele wie gegen solche Krawallbrüder vorgegangen werden muss.


Peter Weber

21.05.2009, 17:08 Uhr

Und wer in letzter Zeit ein Premierleague-Spiel miterleben durfte weiss, was die "verschärften Sicherheitsmassnahmen" anrichten können. DIe Stimmung in den Stadien ist auf dem absoluten Nullpunkt angelangt. Tickets für den Normalbürger nicht erschwinglich, die Ränge gefüllt mit Sponsoren, die sich ganz dem Cüpli widmen, von den SItzen erheben nicht erlaubt etc...


Georg Stamm

21.05.2009, 14:37 Uhr

Die Polizei arbeitet gut. Das anschliessende lasche, unwirksame Pseudovorgehen des Staates gegenüber Sachbeschädigern und Körperverletzern wie am Samstag erinnert an die Weimarer Republik. Höchste Zeit, dass bei uns der Wind dreht und fühlbar hart durchgegriffen werden kann und durchgegriffen wird, gerade auch von der Justiz. Eventuell müssen halt Gesetzte angepasst werden !


Sirius Black

21.05.2009, 12:54 Uhr

Wann distanzieren sich eigentlich die Clubs ganz klar und unmissverständlich von diesen Gewaltbereiten "Fans"?


martin frossard

21.05.2009, 10:51 Uhr

Es ist sehr verdächtig: Auf einmal thematisieren die Medien intensiv dieses Chaotentum. Das Problem gab es schon immer! Sei es in Basel, Zürich, St.Gallen usw. Auf einmal zeigt das TV Bilder von Pyro haltenden Zuschauern... lange hat irgendjemand versucht der Mehrheit die Tatsachen vor zu enthalten und nun ist genau das Gegenteil der Fall! Es ist einfach verdächtig... Wir werden manipuliert!


Dominik Dal Molin

21.05.2009, 10:45 Uhr

Alle die hier aus unterschiedlichen Argumentationen die Situation verharmlosen erwecken den Eindruck entweder selber beteiligt oder davon in irgendeiner Art zu profitieren und wenn es nur darum geht Adrenalinschübe zu haben und die Sensationsgeilheit zu befriedigen! Ich fordere zwingend härteres Durchgreifen/Sanktionen/Strafen/Ächtung/Denunzierung der Straftäter! Bei jedem Delikt gegen Menschen!!


Hans Schmid

21.05.2009, 10:07 Uhr

Egal welche Massnahme ergriffen werden: Die Kosten dürfen keine Rolle spielen und müssen vollumfänglich auf die Clubs überwälzt werden. Diese können das erforderliche Geld problemlos wieder reinholen indem die Eintrittspreise erhöht oder die exorbitanten Spieler- und Trainergehälter gekürzt werden.


Michael Meienhofer

21.05.2009, 09:59 Uhr

Da ja Strafen bei diesen Leuten meisten nichts nützen und viele von ihnen uneinsichtig sind, gehört mindesten einen Eintrag ins Strafregister wegen öffentlichem Aufruhr, nicht Löschbar vor Ablauf von 6 Jahren.Spätestens dann werden diese Leute einsehen, das Ruhig Blut doch noch die beste Lösung gewesen wäre!


Werner Hofer

21.05.2009, 09:44 Uhr

So lange auch echte Fans (Fan-Club-Chef FCZ in einem Interview) erklären "Pyro's gehören zum Teil des Fan-Kultes" und somit nicht bereit sind, dieses Thema auf "Null-Pyro pro Spiel (in und um's Stadion)" zu setzen wird es nie Ruhe geben. Pyro's im öffentlichen Raum (dazu gehört auch das Stadion) sollte wie Brandstiftung geahndet werden (Zuchthaus)


danilo zink

21.05.2009, 08:14 Uhr

Gewalttäter filmen und identifizieren (CCTV), nach dem Spiel, zu Wochenbeginn, morgens zuhause verhaften oder am Arbeitsplatz 'abholen', danach der Justiz zuführen; drastische Massnahme mit grösstmöglichem Abschreckungseffekt (s. auch Buch 'Terrace Legends', C. Pennant/M. King).


Ben Müller

20.05.2009, 14:52 Uhr

@S.Parpan: eben nicht. Die Aussage beruht auf persoenlichen Erfahrungen und nicht aufgrund irgendwelcher Pressemitteilungen. Habe mich auch versucht einigermassen praezise auszudruecken, es geht mir nicht so sehr darum dass sich einige die Koepfe einschlagen, solange sie das unter sich tun. Aber meine Wahrnehmung ist eben, dass immer mehr Unbeteiligte ebenfalls zu Schaden kommen.


Herbert Müller

20.05.2009, 14:06 Uhr

1) Wieso werden bei Spielen wie am Sonntag die Auswärtsfans nicht nach dem Spiel 30 Minuten im Sektor gehalten, bis sich draussen die friedlichen Heimfans auf den Heimweg gemacht haben und die potentiellen Gewalttäter alleine rumstehen? Das ist gängige Praxis im Ausland (erlebten wir FCZ Fans selber letztes Jahr im San Siro) und auch in Basel.


Nicola Fazzone

20.05.2009, 14:00 Uhr

Leute ihr seid doch alle geblendet von unserer Presse. Wir haben VIEL `grössere Probleme in unserem Land als ein paar harmlose Ausschreitungen, welche NIEMANDEM von euch geschadet haben. Schaltet mal euren eigenen Kopf ein und lasst euch nicht diktieren was ihr zu denken habt!


Herbert Meier

20.05.2009, 13:55 Uhr

Und es wimmelt wieder an allen Ecken und Ende von Experten, die Kraut und Rüben vermischen und damit ihr politisches Süppchen kochen wollen. Dabei könnte man den Sicherheitsverantworlichen des Letzigund ganz einfache Fragen stellen.


Stefan Parpan

20.05.2009, 13:26 Uhr

Aber Herr Ben Müller Das ist genau das was ich meine. Die Medien haben Sie eingeschüchtert. Es ist nicht so, dass man als Vater nicht mehr mit seinem Sohn an die Spiele gehen kann. Als Unbeteiligter können Sie den Krawallen problemlos aus dem Weg gehen!


Paul Auberson

20.05.2009, 11:56 Uhr

Tatsächlich braucht es neue, strengere Gesetze mit neuen Vorgehen -und Verfahrensweisen. Die Probleme in Europa sind nirgends wirklich gelöst. In Englang und Deutschland prügelt man sich vorallem in unteren Ligen. In Italien wird Lazio Rom praktisch von den Ultras regiert. Von Holland oder Polen brauchen wir gar nicht zu sprechen. Und übrigens bei den Meisterfeier von Barcelona gab es mehrere Tote


Peter Keller

20.05.2009, 11:53 Uhr

roger jost: in nordamerika dauert die anreise für gästefans auch 2 tage, ergo hat es keine, da können sie locker durchmischen, was es nicht zu mischen gibt. von BS nach ZH ist man in 50 minuten, alles klar ??? roger zurbrügg: ja sicher, und den CIA, CSI, FBI brauchen wir auch noch für ein fussballspiel ???


Christian Schär

20.05.2009, 11:38 Uhr

@henry meier besten dank für Ihre differenzierte Beurteilung meines Beitrages!:-)


Ben Müller

20.05.2009, 11:08 Uhr

Mir ist das ehrlich gesagt egal wenn sich die Chaoten, Hooligans oder was auch immer gegenseitig aufs Dach geben (obwohl ich es nicht verstehen kann). Das Problem sind die sog Kollateralschäden und hier stelle ich schon fest, dass der Respekt ggü Leib und Leben einigen abhanden gekommen ist. Ich gehe nicht mehr mit meinem Sohn an Fussballmatches, was dort passiert ist schlicht nicht erklärbar.


Stefan Parpan

20.05.2009, 10:10 Uhr

Das Problem, das wir haben ist die Pressefreiheit verbunden mit der Kommerzialisierung des Journalismus. Denkt mal darüber nach... Wer am Sonntag nicht vor Ort war sollte hier nicht mitreden...


Ernst Boller

20.05.2009, 09:05 Uhr

@Oliver Winzig; Ja, in der Schweiz kennen wir leider einen umfassenden Rechtsschutz für Gesindel und Kriminelle. Die Opfer, hier die anständigen Matchbesucher und der ganze Fussball, haben den Schaden. Es ist eine Illusion zu glauben, dass sich daren rasch etwas ändern wird.


Roger Zurbrügg

20.05.2009, 07:34 Uhr

Alle Personen mit offiziellem Stadionverbot sollte man 12 Stunden vor dem Spiel mit Peilsendern ausstatten, die erst am Tag nach dem Spiel zurückgegeben werden können. Somit wüsste man genau ob sich diese Personen in einem für sie gesperrten Gebiet aufgehalten haben (wurde in England schon angewandt). Eine schärfere Anwendung/Umsetzung der Stadionverbote wäre auch nicht schlecht.


Roger Jost

20.05.2009, 00:11 Uhr

Für was Fanbetreuer? Dieses Geld kann man sinvoller einsetzen. Wenn ein Fan in einem Stadion betreut werden muss, gehört er eher in die Klappse als in ein Stadion. Ein solcher hat dort gar nichts zu suchen. Aus meiner Sicht braucht es auch keine Fankurven, sondern einfach ein bunt durchmischtes Stadion, in Nordamerika geht das ja auch, bei Superstimmung!


Raffael Meyer

19.05.2009, 23:52 Uhr

Als Fan des Sports bin ich der Sache total überdrüssig. Beim klassischen Hooliganismus prügelten sich Gleichgesinnte unter gewissen Regeln, heute wird Feuerwerk in den Familiensektor gefeuert. Bravo! Soviel zum Thema lasst die Chaoten aufeinander los. Die Kollateralschäden wären heute viel zu gross. Zudem würde eine Verbannung aus den oberen Ligen schon was bringen, nämlich weniger Medienpresenz.


Makus Gerber

19.05.2009, 22:40 Uhr

Es sollte auch hier die wirksamste aller Massnahmen ergriffen werden: die des Verursacherprinzips. Damit ist gemeint: 1. Die Verantwortung für Ruhe und Ordnung trägt immer der Heimclub, insbesondere auch die Kosten bei Ausschreitungen. 2. Bei wiederholten Randalen nächstes Spiel vor leeren Rängen. Das wirkt. Kompromisslos. Und senkt nebenbei die Gehälter der Starspieler auf ein vernünftiges Mass.


Michi Meier

19.05.2009, 22:40 Uhr

Ich empfehle als Lektüre für die Politiker, Fussballverbands-Herren und alle selbsternannten Experten zum Lösen dieses Problems den Taylor-Report von Lord Taylor of Gosforth. Aber vielleicht braucht es in diesem Land mindestens einen Toten bis sich endlich mal was bewegt.....


Jose Lopez

19.05.2009, 22:30 Uhr

Sind wir eigentlich dümmer als die anderen? Es scheint so! Ich sehe ab und zu tolle Spiele in Barcelona, habe aber in all den Jahren noch nie einen solchen Sch..... erlebt wie hier innerhalb und ausserhalb der Stadien.


Marcel Meier

19.05.2009, 22:24 Uhr

Rigoros Strafen, nur das Hilft. Wer Krawall macht - soll auch dafür bezahlen. Mit Gefängnis, mit hohen Geldbussen oder beidem. Nur das tut diesen Idioten weh. Es muss ihnen weh tun, sonst wird es nie enden. Leute die sich wie Zombies benehmen sollte man auch halten wie solche. Keine Gnade - Nulltoleranz. Stadionverbot für immer, Humanitärer Einsatz in Krisengebieten, oder noch viel, viel mehr...


larry ken

19.05.2009, 21:58 Uhr

Wer internationale Spiele als Vergleich heranzieht, vorallem solche der Nati, der hat von der Materie keine Ahnung. Das Klientel ist ein ganz anderes. Und je mehr man den Besuch erschwert, je exotischere Anspielzeiten man erfindet, desto mehr hält man den friedlichen Zuschauer vom Spiel ab, die erlebnisorientierten Fans werden sich ihr Spiel leider nicht nehmen lassen und sich anpassen.


Rudolf Beno Schraner

19.05.2009, 21:53 Uhr

Vorschläge über Vorschläge und was geschieht danach ... nichts, rein gar nichts !!! Da frage ich mich nur wer da schläft ? Sind dies die "alten Herren" im Fussballverband, unsere Politiker oder sonst jemand ... Gehen wir doch besser auf den Fussballplatz und geniessen die Spiele unserer F-, E- oder D- Junioren !!!


Daniel Derron

19.05.2009, 21:48 Uhr

Die Herren vom Verband sollen nach England reisen und sich dort erklären lassen, wie die den Hooliganismus in den Griff bekamen. Ich reise jedes Jahr für ein paar Spiele nach England - wen sich dort jemand daneben benimmt gehts Ruckzuck und der wird für ein paar Jahre keine Spiele mehr besuchen. Ausserhalb des Stadions ist die berittene Polizei die für Ordnung sorgt. Ich hatte noch nie Probleme.


Markus Altheer

19.05.2009, 21:48 Uhr

Ich habe selber erlebt wie mangelhaft die Sicherheitskontrollen in Stadien sind. Ich wurde nur halbpatzig abgetastet. Ich hätte alles mögliche ins Stadion schmuggeln können. Was wir brauchen sind Ganzkörperscanner wie am Flughafen. Doch das wäre ja dann wieder zu teuer. Die Polizeipräsenz müsste massiv erhöht werden. Die Strafen ebenfalls. Info an Arbeitgeber, Eltern etc. Das würde helfen!


Martin Keller

19.05.2009, 21:31 Uhr

Leider MUSS die Polizei dzwischenschreiten. Ansonsten würde man, sollte bei einer solchen Strassenschlacht ein Krawallbruderdurch gegn.Fans verletzt werden, würde am Ende die Polizei noch belangt, weil sie eben nichts getan hat, um das Leib und Leben des Vollidioten der sich prügeln wollte, zu schützen - so krank ist unsere Justiz eben. Ausserdem geben Polizisten ja offenbar dankbare Ziele ab :-(


Daniel Nipkow

19.05.2009, 21:11 Uhr

Es braucht keinen runden Tisch für nette Gespräche und auch keine Drohgebärden, sondern lediglich Taten gegen die Täter.


Florian Florian

19.05.2009, 21:04 Uhr

Ich glaube, dass eine deutlich höhere Polizeipräsenz erforderlich ist! Ich war schon an vielen internationalen Spielen im Ausland (Champions League, WM) und konnte nie Kravalle verzeichnen, aber dafür eine ORDENTLICHE!! Kontrolle der Besucher (nicht per Sympathiecheck) und allgemein mehr Polizisten auch während der Partie.


Christian Kohler

19.05.2009, 20:02 Uhr

Vielleicht noch das: Ein Stadion hat 8 grössere Ausgänge, 2 Ausgänge je Chaotensektor mit einer Breite von ca. 2.4 m, dh es kommen ca. max. 4 Personen auf einmal durch. Polizei postieren, Leute festnehmen, welche man vorher im Stadion gefilmt hat. Leben wir in der Schweiz im 21.Jh oder in der Schweiz m 15.Jh wos noch keine Polizei gab? Beschämend, aber typisch Schweiz...


martin frossard

19.05.2009, 19:40 Uhr

Viele dieser Punkte sind in der Schweiz absolut totale Utopie. Leider kann man wegen der doofen 399 Zeichen Begrenzung aber nicht im Detail darauf eingehen. Nur so viel zu Punkt 5: Zu viele Köche verderben den Brei. Psychologen, Soziolgen, Politiker, Juristen, Sozialarbeiter, usw. Jeder will Hooligan Experte sein. Blos die wenigsten kennen jedoch die Realität. Da kommt nicht praktikables raus!


Oliver Winzig

19.05.2009, 18:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Michel Balmer, wie bitte stellen Sie sich das vor?! Haben Sie schon mal daran gedacht, dass Richter nur solche Strafmasse fällen dürfen, welche auch gesetzlich legitimiert sind?! Diese Gesetze werden vom Parlament bzw. vom Volk gegeben und der Richter führt Sie nur aus! Sie verurteilen auch nicht den Handwerker, wenn ihm der Chef das falsche Werkzeug mitgab!


Bruno Wüthrich

19.05.2009, 18:57 Uhr

Effektiv wäre, Schläger, Randalierer, und anderes primitives Gesindel a) bis zum übernächsten Arbeitstag einzusperren, und dabei b) die Arbeitsgeber zu informieren, weshalb sie fehlen, damit keine andere Erklärung möglich ist. Der Arbeitgeber soll wissen, weshalb sein Personal fehlt. Videoüberwachung, Registrierung, Stadionverbote, saftige Bussen und anteilmässige Wiedergutmachung tun das Übrige.


Michel Balmer

19.05.2009, 18:29 Uhr

Die Randalierer (nicht nur an Fussballspielen) sollten festgenommen und sofort dem Richter zugeführt werden. Dieser verhängt eine unbedingte Gefängsnisstrafe mit einem lebenslangen Stadion-und Rayonverbot. Aber dazu braucht es Richter, welche den Mut haben, solche Strafen zu verhängen. Hiermit würde die Polizei unterstützt und die Randalierer nicht geschützt. Im Moment ist es ja eher umgekehrt.


henry meier

19.05.2009, 18:15 Uhr

@christian schär: sie haben nun wirklich keine ahnung. ihre aussage: "Man sollte sich mal überlegen, was Gründe sein könnten, dass solche Krawalle bspw. bei Tennismatches nicht vorkommen? Liegts am Bildungsniveau des Publikums? " ist ja wohl ein witz!!! beispiel australian open 2009,2008 und 2007. immer riesen krawalle. mehrere verletzte, auch polizisten! australian open sollte man verbieten!!!


Erwin Meier

19.05.2009, 17:48 Uhr

gratuliere herr hofer! sie haben es nicht begriffen! sie fordern härtere sanktionen für leute die kontrolliert pyro zünden? dann fordere ich null-tolleranz bei verkehrsdelikten: 4000.- bei Falschparkieren, 12'000 pro 10km/h geschwindigkeitsüberschreitung. Zumindest letzteres ist um einiges gefährlicher als das abbrennen von feuerwerk. Lasse mich natürlich gerne von statistiken belehren...


martin koller

19.05.2009, 17:33 Uhr

schlimm finde ich was gemacht wurde um gewalt der fans untereinander oder gegen schiris zu verhindern nämlich wie in basel eifach wieder zäune aufstellen und in bern den spielertunnel zu verlängernzäune müssen weg und die fans sofort aus dem stadion gebracht werden wenn sie nur schon einen kaugummi werfen null toleranz ist der anfang der Lösung aber auch tafeln und hinweise bez. regeln u. gesetze


Hanspeter Ricklin

19.05.2009, 17:30 Uhr

Wieso den ganzen Aufwand machen? Es ist ja nur ein Spiel! Die sollen die Spiele ohne Zuschauer durchführen. Die Fans können sich dann Zuhause besaufen, randalieren und fernsehschauen. Was gibt es für einen Grund, dass die Öffentlichkeit diese Kosten (Polizei und Schäden) tragen soll? Eine einfache Massnahme, die sicherlich Wirkung zeigen wird.


Rahel Meier

19.05.2009, 17:16 Uhr

20'000 friedliche fans als 'geistesgestört' zu betiteln zeugt nicht von besonders hohem bildungsniveau, herr christian schär!


oli hug

19.05.2009, 17:13 Uhr

einmal falsch parkieren 5000.- fr busse, das zweite mal 10000.- Die schweiz soll zuerst mal kinderschänder, dealer und vergewaltiger in einem angemessenen strafmass behandeln. sehe nicht ganz was bei pyro einer solchen busse entsprechen würde! Traurig wenn man die paar schlägereien im fussball so hochspielt, wo jedes wochenende in diversen klubs weit schlimmere stattfinden! Gleichheit?


henry meier

19.05.2009, 17:06 Uhr

@theo starr: wer redet denn hier von spielfeld betreten? oder ist das problem etwa, dass letzten sonntag hunderte von hooligans das spielfeld betreten haben? nicht, oder? also überlegen sie erst einmal, was sie rauslassen. das problem in england ist keineswegs gelöst, hat sich einfach auf ausserhalb der stadien und die in den (ausländischen) medien weniger wahrgenommenen unteren ligen verschoben!!


Stefan Sigg

19.05.2009, 17:03 Uhr

Ich wäre froh, wenn die Presse (und das Volk) begreifen würden, dass alles, was am Sonntag in Zürich lief, nichts mit Hooliganismus zu tun hat. Es handelt sich vielmehr um eine Mischung aus Ultras und 1.Mai Krawallanten, die sie mit noch so scharfen Gesetzten nie unterkriegen werden.


Roman Racine

19.05.2009, 16:54 Uhr

Es kann nicht Aufgabe des Staats sein, Veranstaltungen zu ermöglichen, bei denen 1000 betrunkene gewaltbereite Spinner aufeinander losgehen wollen. Die Stadt Zürich könnte die Austragung von Risikospielen auch schlicht verbieten. Wenn sich keine Gemeinde findet, die den Anlass bei sich haben will, fällt er halt aus.


Ralf Reizner

19.05.2009, 16:52 Uhr

Warum trauens sich die Randalierer sich so aufzuführen? Weil sie wissen, dass sie von der Polizei mit Samthandschuhen angefasst werden müssen. Solange solches Verhalten toleriert wird, wird es nicht verschwinden.


Manfred Schneider

19.05.2009, 16:51 Uhr

Ausschreitungen mit diesem Ausmass gibts in der Bundesliga schon lange nicht mehr . Die angesprochenen Partien sind mittlerweile harmlos. Die Fans von Schalke und Dortmund oder Bayern München und 1860 (derzeit aber nicht in Liga 1) kuscheln ja schon fast im Vergleich zu den Vorkommnissen in Zürich. Die Bundesliga ist eine familienfreundliche Liga geworden.


Boris Nork

19.05.2009, 16:50 Uhr

Ein deutlich höheres Polizeiaufgebot, für das der Gastegeberclub die Kosten voll übernimmt! Kann er das nicht, soll er das Spiel sein lassen. Nur im Fussball ist es möglich, dass solche Kollateralschäden - verursacht von ein paar Idioten - von der Allgemeinheit gedeckt werden. Man stelle sich vor, irgendein anderes Hobby würde solche Kosten verursachen, das wäre schon längst verboten worden.


Hans Nötig

19.05.2009, 16:45 Uhr

Oh ja, wie sehr andere Länder wie Italien (nur als Beispiel) gelöst haben kann man an der Statistik der "Fussball-Toten" ablesen.


Didi Ogier

19.05.2009, 16:43 Uhr

Eine Hooligan DB ist das einzig richtige. Wer einmal negativ aufgefallen ist, wird nicht mehr ins Stadion gelassen. Das passt aber den Clubs nicht, denn bei einem Zuschauerschnitt von 5'000 bis maximal 10'000 Zuschauern, müsste so ca. die Hälfte draussenbleiben. Leeres Stadion = keine Kasse. Dies wäre vermutlich der Tod der Hälfte aller Fussballclubs. Deshalb duldet man lieber diese Saubannerzüge.


Chrigel blaser

19.05.2009, 16:41 Uhr

@Peter Hofer Ja und beim dritten mal die Hand abhacken oder wie!? Zum Verursacherprinzip ist zu sagen wenn das für alle gilt ist das OK so, also Schwingerfest, WEF, G7, Popkonzert, Messe, Fasnacht, Sechseläuten etc.. Ich gehe da nämlich auch nicht hin und muss als guter Steuerzahler trotzdem bezahlen. Warum darf oder will den die Polizei in den Stadien nicht eingreiffen?


Martin Meier

19.05.2009, 16:36 Uhr

Mal durchgreiffen und nicht nur diskutieren!!!!!! Nimmt mich ja wunder, wie lange der Steuerzahler dies noch mitmacht!


hansruedi zürcher

19.05.2009, 16:35 Uhr

Hier hilft nur eins: Beim 1. Mal eine "saftige" Busse für den "Fan" und den 10-fachen Betrag für seine Eltern. Beim 2. Mal einige Wochen in den Knast und dann ein lebenslanges Stadion- Verbot! Das "Problem" wäre dadurch "sofort" gelöst!


Andy Zolli

19.05.2009, 16:34 Uhr

Da bauen so super Architekten neue Stadien. Für ein EM-Spiel dürfen über 30 000Leute hinein. Bei einem Super-League-Spiel noch 23 000 Leute!! Die sicherheitsabsperrungen sind dann so lose aufgestellt. Es gibt Stadien in Europa die auch schon ewas älter sind. Dort hat es Glas um den Gästesektor und ein feinmaschiges Netz oben drüber!


Rolf Schütz

19.05.2009, 16:34 Uhr

Die Massnahmen sind also bekannt - wer setzt sie endlich um? In England kann ein Vater mit seinem kleinen Sohn ein Fussballspiel ohne Angst besuchen. In der Schweiz nicht! Verkehrte Welt!!! Unser Fussballverband mit dem Grossvater an der Spitze schläft aber selig weiter. Und verschiebt lieber den Cupfinal auf einen Mittwoch, damit der Opa an der UEFA-Sitzung am Pfingsmontag gut essen gehen kann!


John Rondo

19.05.2009, 16:33 Uhr

Damit ist auch die Massnahme der Geisterspiele sinnlos, damit straft man den Sport, den Club, die echten Fans und die Sponsoren. Das zeugt von Einfallslosigkeit und macht den Anschein, man sei an Ende des Lateins. Der Polizeigewalt muss mehr Mittel gegeben werden, es ist einfach ein Witz, wenn diese Barbaren wenig später wieder auf der Strasse sind.


Eisenring Rony

19.05.2009, 16:31 Uhr

Nicht nur immer analysieren nach solchen Ereignissen. Endlich hart durchgreifen. Diese Terroristen ein paar Tage in den Knast setzen, die Eltern müssen sie auslösen, wenn sie einige Tage in der Schule oder bei der Arbeit fehlen merken sie dann schon was das für Probleme gibt. Ich bedauere die Polizisten, was die sich alles gefallen lassen müssen. Videoüberwachung+sehr hohe Bussen


Stefan Baumann

19.05.2009, 16:29 Uhr

Hätte ich Lust, Räuber & Poli zu spielen, ginge ich auch an solche Spiele Radau machen, die "Chance", in irgendeiner Form belangt zu werden, ist praktisch bei null, Spass & Action garantiert! Das wiederholt sich nun schon seit Jahren, den Tatbeweis, dass Problem wirklich bewältigen zu wollen, bleiben Fans, Verband, Clubs & Sicherheitskräfte schuldig. Und das Vermummungsverbot (ab 1995), ein Witz!


Sebastian Höhn

19.05.2009, 16:28 Uhr

Der grösste Versager sind die Clubs. Die Vereine, pardon, die Firmenen, wollen nur das Eintrittsgeld kassieren, Fanartikel loswerden und Kohle generieren. Was Draussen abgeht, ist ihnen egal. Aber zum Glück kommt hier alles zurück. Ich kenne immer mehr, die jetzt weniger an die Spiele gehen. Ich würde gerne meine Tochter mal mitnehmen, so aber nicht!


Stephan Blatti

19.05.2009, 16:26 Uhr

Hierbei handelt es sich nicht um Fans der jeweiligen Clubs. Das sind ganz einfach Geistesgestörte. Zusätzlich schaden sie auch dem Image unserer Stadt und dem ganzen Land. Wahrscheinlich wäre eine individuelle Therapie erfolgreicher, auf jeden Fall brauchts Ursachenforschung. Ein grosses Lob gebührt den Leuten, die sich mit grosser Zivilcourage diesen Chaoten in den Weg stellen. Danke!


Emmanuel Meier

19.05.2009, 16:25 Uhr

Bussen bringen nichts, wenn die tatsächlichen Verursacher nicht erkannt werden! Unsere gesellschaft ist krank! Null Frustrationstoleranz, keine familiären Bande etc. kein Wunder eskaliert die Gewalt nach unten!


Kurt Zollinger

19.05.2009, 16:21 Uhr

"Wie andere Länder ihr Hooligan-Problem erfolgreich gelöst haben" irreführender Titel! die anderen länder haben die hooligans "erfolgreich" in untere ligen verfrachtet. und somit raus aud dem medialen blickfeld.


andre neuhofer

19.05.2009, 16:16 Uhr

Viel Spass beim durchringen dieser Massnahmen (härtere Strafen, Video überwachung etc.). Da werden die Linken bestimmt keinen Aufstand machen .. LOL.


steve walthard

19.05.2009, 16:16 Uhr

@David Walter: Ach ja, die Eltern sind schuld... Wieso denn? Die machen doch nur das, was ihnen der Zeitgeist diktiert: Einer Vollzeit-Erwerbstätigkeit nachgehen (da Hausarbeit und Kindererziehung ja nichts gilt) und die Sprösslinge in der Freizeit sich selbst überlassen... Und dann kommt noch ein zweites Zeitgeistproblem dazu: Maximaler Schutz der Täter durch unsere Softie-Kuscheljustiz...


sandro Hartmann

19.05.2009, 16:14 Uhr

Herr Walter. Sorry aber immer wieder muss ich einen solchen ...... lesen. Die Eltern haben damit rein gar nix zu tun. Ich bin in einem liebevollen, disziplinierten Elternhaus aufgewachsen und hatte früher trotzdem meinen Spass daran an Fussballspielen über die Strenge zu hauen. Jugendlichen sind so. Begreift doch das endlich mal.


Christine Anderegg

19.05.2009, 16:14 Uhr

Es bringt nicht nichts sondern rein GAR nichts, wenn man die Hooligans festnimmt und kurze Zeit wieder laufen lässt und nicht mal eine Geldbusse verhängt wurde. Aber wenn ich denke, was da für ein Aufschrei war, als vor 2/3 Jahren in Kopenhagen einige Fans verhaftet und verurteilt wurden... Das nenn ich kurzen Prozess! Und der ist abschreckend!!! Wieso ist das in der CH nur so verdammt schwer?


patrick janczer

19.05.2009, 16:12 Uhr

herrlich wie sich das ch-bürgertum nach solchen geschichten immer als experten brüsten und gleichzeitig rigorose, zum teil selber äusserst gewalttätige gangarten gegen die erlebnisorientierten. dabei ist das ganze, bis auf die öffentlichen kosten, doch eigentlich gar nicht so schlimm... die strukturelle gewalt durch die finanzmaximierer ist um vielfaches brutaler, aber das volk wird abgelenkt


Ralph Salzmann

19.05.2009, 16:10 Uhr

Alles wüssten genau, wie das Problem angegangen werden müsste. Aber solange auch die gewalttätigen Fans noch Eintrittskarten kaufen, braucht man ja nichts zu machen. Den Grossteil der Kosten trägt sowie die Oeffentlichkeit.


Maria Hofer

19.05.2009, 16:08 Uhr

@Christian Schär: tennis geht man einmal im jahr aktiv schauen. fussball woche für woche, oft x mal gegen die gleichen gegner. würde das tennis-publikum auch aus treuen fans, die immer hingehen bestehen, hätte es dort auch probleme. im ausland kommt es übrigens auch bei anderen sportarten zu ausschreitungen. zb handball, wasserball usw.


Thomas Stutz

19.05.2009, 16:06 Uhr

Wie an der EM müsste man bei 2,3 Hochrisikomatches mit einem massiven Polizei- und Sicherheitsaufgebot diesen Idioten entgegentreten. Bei den kleinsten Vorkommnissen wie Fackelabbrennen, etc.müsste massivst eingegriffen werden (wie in England). Dafür braucht's auch Politiker und Clubverantworltiche mit Willen. Aber dann ist das Problem im Nu beseitigt. Aber unseren Politikern fehlt der Wille...


Peter Hofer

19.05.2009, 15:57 Uhr

Ein harter Bussenkatalog sollte erstellt und auch durchgesetzt werde. 1x Pyro = 10000.- ein zweites mal erwischt = sFr. 25000.- und mindestens 14 Tage in den Knast usw.... Denn alles was nicht wirklich weh tut nützt auch nichts.


Christian von Gunten

19.05.2009, 15:56 Uhr

Die Situation im Ausland ist keineswegs besser, wie hier suggeriert wird. Die Heftigkeit der Gewaltausschreitungen hat vielleicht etwas abgenommen nach den erwähnten Massnahmen, aber ist keinesweges zufriedenstellend. Was in der Schweiz passiert ist gegenüber Deutschland und Italien gerade als harmlos zu betrachten!


Anja Hame

19.05.2009, 15:55 Uhr

@ Harika Katan, ja warum soll bei Herta-Schalke es auch knallen? Schon mal im Rhurpottderby dabeigewesen? Schon gehört von der Ausschreitungen nach St. Pauli-Hansa Rostock? Auch schon miterlebt wenn Bayern gegen 1860 antritt? Köln versus Düsseldorf? Wir können genauso fordern dass am 1. Mai wieder alle arbeiten, weil einige Idioten dieses Datum einfach auch für ihre Zwecke missbrauchen.


David Walter

19.05.2009, 15:53 Uhr

Versagt haben hier nicht die Vereine, die Behörden oder die ach so böse Polizei....sondern die ELTERN dieser lieben und netten Sprösslinge. Die scheinen eine gute Erziehung und Toleranz zu anderen Mitmenschen mit auf den Lebensweg bekommen zu haben!


theo starr

19.05.2009, 15:52 Uhr

Immer diese guet schweizerischen Lösungsansätze mit rundem Tisch etc. England hatte in den 90er ein riesen Fanproblem, nehmt euch mal ein Beispiel dort, dort würde keiner es wagen das Speilfeld zu betreten. In Italien und Spanien geht es doch auch und Deutschland hat es mehr oder weniger auch gut im Griff. Die andere Lösung wäre die Idioten halt walten die vermöbeln sich ja gegenseitig!


Toni Averto

19.05.2009, 15:52 Uhr

Immer wenn es zu Gewaltexzessen um Fussballspiele kommt werden je nach Standpunkt die unterschiedlichsten Patentrezepte aufgetischt. Tatsache ist, dass bis heute keine Massnahme wirklich genützt hat. Nicht zuletzt wegen der Uneinigkeit und zögerlichen Haltung aller Beteilligten. Und so wird Tatsache werden was schon länger provezeit wird: Es wird unweigerlich Tote geben. Also macht etwas! Jetzt!


Martin Uhr

19.05.2009, 15:51 Uhr

Interessanter Artikel. Hoffentlich werden möglichst viele der vorgestellten Massnahmen umgesetzt.


Ronnie König

19.05.2009, 15:45 Uhr

Also los, auf was warten wir denn noch? Reportagen zum Problem aus GB und D gesehen und war mächtig beeindruckt! Wenn die das können, sollten wir das doch auch geregelt bekommen. Die Hools bleiben uns doch erhalten wie in D und GB auch. Nur der Fussball und die Stadien sind weniger oder nicht mehr betroffen. Allerdings müssten viele Polizisten aufs Wochenende verzichten. Mehr als momentan.


pascal stauffer

19.05.2009, 15:43 Uhr

Ich war am Sonntag in Zürich.Wir haben dort 4 Zürcher getroffen und gingen zusammen an den match ! wir waren auf der Tribüne "C". Die Fans haben schon blöd geschaut wie wir mit unserer rotblauen ekleidung anwesend waren und haben auch verbales entgegengeschmissen, alles aber über der Gürtellinie. Nach dem Match im Tram wars ungemütlich, verbale Angriffe. Mein Freund hatte Angst, ich nicht. Tja...


Tim Müller

19.05.2009, 15:42 Uhr

Kann mich nur Georg Riva anschliessen. In anderen Ländern hat man vielerorts das Problem nicht gelöst, sondern nur verschoben. Beispiel Deutschland: Die 1. Bundesliga hat klar weniger Probleme als früher, doch schaut man sich Spiele der Oberliga an sieht man, dass die Probleme nun einfach nicht mehr in den grossen Stadien sich anhäufen, sondern in die kleinen regionalen verfrachtet wurden.


John Rondo

19.05.2009, 15:41 Uhr

Schlecht finde ich, dass man schreibt dies seien Basel und FCZ Fans. Sind es nicht. Die meisten dieser Krawallanten geben nicht mal das Geld aus für ein Shirt des Clubs (siehe Bild). Damit will ich darauf hinweisen, dass dies Gewalttouristen sind, warum hat es sonst unter den Verhafteten nur einen Basler, dafür Innerschweizer, SGler, usw, nicht selten auch Deutsche und sogar Polen.


Bernd Erismann

19.05.2009, 15:38 Uhr

Das Beste ist, jeder bekommt am Eingang ein paar Handschellen verpasst und nach dem Spiel öffnen sich die Dinger wieder automatisch am Ausgang. Es lebe "STAR TREK"!!! Schnorren, während dem Spiel, kann man schliesslich ja immer noch.... :-) :-)


Christian Schär

19.05.2009, 15:36 Uhr

Ganz einfach: öffentliche Eishockey- und Fussballspiele verbieten. Es sind Geistesgetörte und Primitive, welche in der Anzahl zur unkontrollierbaren Masse werden. Man sollte sich mal überlegen, was Gründe sein könnten, dass solche Krawalle bspw. bei Tennismatches nicht vorkommen? Liegts am Bildungsniveau des Publikums?


Peter Steiner

19.05.2009, 15:35 Uhr

ich denke es ist langsam aber sicher an der zeit, zeichen zu setzen. statt immer nur zusehen, sollte man aus sicht der polizei viel härter durchgreifen können. ich denke hier an einkesseln, einpacken und eine deftige strafe verhängen mit allen "extras"... so gebührt den polizisten den nötigen respekt! mein vorwurf richtet sich somit nicht an die polizei selbst, sondern an unsere "rechtslagen"...


Roger Glauser

19.05.2009, 15:35 Uhr

@Harika Katan: hier haben aber die clubs mit den problematischtens fans am meisten zuschauer: basel, zürich und yb. ihre theorie mit der null toleranz geht also hinten und vorne nicht auf. ansonsten müsste ja vaduz vor einer riesenkulisse spielen. weil die fahren null toleranz strategie.


thomas weber

19.05.2009, 15:30 Uhr

Zu wenig differenziert! Bsp. die "Ausgrenzung"; Wenn die Politik meint sie könne mit einem rechtsstaatlich höchst bedenklichen Hooligan-Gesetz mit den Fans partnerschaftlich Lösungen suchen ist sie auf dem Holzweg! Zudem gäbe es ganz eifache Dinge: 1. Auswärtsfans bleiben 30min im Sektor > alle friedlichen Heimfans können sicher nach Hause. 2.Emotionale Spiele wie z.B. FCZ-FCB nicht am Saisonende


Georg Riva

19.05.2009, 15:27 Uhr

im ausland knallt es auch jedest weekend. tut mal nicht so, als ob das nur ein CH-problem wäre. tagi und co. recherchieren ja grässlich. im ausland wird es halt nicht so medial aufgebauscht, weil zb GB wieder mal eine euro zugesprochen haben will. und wenn sichere spiele ja so attraktiv sind für familien & co. warum ist dann bei gc-aarau das stadion nicht brechend voll???


Sandro Hartmann

19.05.2009, 15:25 Uhr

Frau Meier Waren Sie in ZH?? Wohl kaum. Weil präsenter konnte die Polizei jetzt wohl wirklich nicht sein. Bin immer noch der Meinung dass solch ein Riesenaufgebot an Polizei nur provozierend wirkt. Zudem verstehe ich nicht, dass man die Gewaltbereiten Gruppierungen nicht einfach aufeinander losgehen lässt. Würde auf jeden Fall viel weniger Sachschaden etc etc geben


Jürg Lienhard

19.05.2009, 15:21 Uhr

Gebt den Jungen Gelegenheit, um sich die Köpfe einzuschlagen:Das ist in diesem Alter Natur.Man denke an die alten Eidgenossen. Lasst Kämpfe machen - Mann gegen Mann -, stellt die Stadien dafür zur Verfügung. Dann gibts auch weniger Vandalismus,weil der Dampf abgelassen Die Idee ist ernst gemeint! In dem Alter scheiden Jugendliche mit Grips sowieso aus - der grosse Haufen, will Haue und Haue geben!


Harika Katan

19.05.2009, 15:19 Uhr

Die Rezepte sind schon lange bekannt.Die Klubs fürchten sich jedoch vor Mindereinnahmen,wenn ihre Fans wegbleiben(ja,es sind Fans,die gewalttätig sind,face it).Dabei zeigen England und Deutschland,dass gerade dank der Null Toleranz Politik die Fans noch viel zahlreicher in die Stadien strömen.Ich war am Samstag bei Hertha-Schalke. 74'000 Zuschauer.Null Ausschreitungen.Hier fehlt nur der Wille.


Robi Mettler

19.05.2009, 15:18 Uhr

Aha jetzt wissen wir wie das Problem gelöst werden kann. In anderen Ländern gibt es ja keine Hooligan Probleme. Sowas gibt es ja nur in der Schweiz. Unglaublich wie kurzsichtig Politiker und Medien sind. Wer ins Ausland an ein Spiel reist, weiss das es dort viel schlimmer und extremer ist. Alleine schon die Tatsache, wie über die Vorfälle kommentiert darüber berichtet wird, zeigt das Unvermögen


Nora Rohner

19.05.2009, 15:06 Uhr

Diese 10 Vorschläge machen Sinn - wieso kommen dies den Verantwortlichen der Sportclubs, Polizei usw. nicht selber in den Sinn? Entscheidend ist zudem, dass die ganzen Kosten für Sicherheit und Schäden von den Sportclubs bzw. Zuschauern bezahlt werden. Dass das Verursacherprinzip gelten soll, scheint mir eine Selbstverständichkeit.


Sabrina Meier

19.05.2009, 15:06 Uhr

Diese Ausschreitungen ausserhalb der Stadien hat wenig mit Fussball zu tun. Diese Ausschreitungen finden auch bei Demonstrationen, siehe 1. Mai in Zürich statt. Dies hat nur mit der Taktik der Polizei, welche immer zuerst abwartet und immer zu spät eingreift (wenns zu spät ist). Bei der EM waren die Polizisten überall präsent, deshalb war es firedlich.


Tim Thommen

19.05.2009, 15:05 Uhr

4/12 spricht Bände: 13 gut ausgerüstete Polizisten schauen aus sicherem Abstand einem Haufen Teenies beim randalieren zu. Hypothese: Dürften die "gewaltätigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund" zur Polizei, würde diese zwar etwas brutaler, ihr Ruf aber besser und die Leute (auch Fussballfans) hätten wieder mehr Resepekt.


Adrian Schlageter

19.05.2009, 15:03 Uhr

In England und Deutschland, welche hier exemplarisch angeführt werden, wurde das Hooligan-Problem mitnichten gelöst, die Gewalt spielt sich in den unteren Ligen ab (fernab des medialen Interesses). Wie man in dem Zusammenhang ausgerechnet Holland nennen kann ist mir schleierhaft. Und die Gewaltexzesse der italienischen Ultrà, nicht zuletzt AUFGRUND der starken Repression, sind berüchtigt.


René Maeder

19.05.2009, 15:02 Uhr

Weiss der Teufel, was noch alles passieren muss, bevor in der Schweiz endlich durchgegriffen wird. Die echten, anständigen Fans müssen sich halt endlich von den Hools distanzieren und die Steuerzahler Druck machen, dass sich ihre Steuergelder nicht jedes Wochenende in Wasser resp. Kugelschrot auflösen. Wenn es die Engländer geschafft haben, müsste es bei uns auch gehen.


sandro Hartmann

19.05.2009, 15:01 Uhr

wenn man in der CH so etwas durchsetzen würde, hätte es noch so an die 300 Zuschauer pro Spiel


Marcello Orlandi

19.05.2009, 15:01 Uhr

Man sollte die nächsten 10 Spiele FCB-FCZ und umgekehrt ersatzlos streichen. Zudem sollten FCB und FCZ-Anhänger nicht mehr für Auswärtsspiele zulassen. Vielleicht verlieren die Chaoten dann das Interesse am Prügeln, zumindest vor den Stadien.


Peter Meier

19.05.2009, 14:56 Uhr

1. Die Hooligans sollen für den Schaden aufkommen. 2. Mehr Polizeipräsenz 3. Erbarmungsloser Einsatz von Gummischrot gegen Randalierer und Hooligans. Von mir aus auch mit härteren Waffen (falls es die gibt ausser natürlich scharfe Munition). Nicht so ein larifari-Prinzip wie es jetzt existiert. Ausserdem sollte das gleiche System wie in Italien eingeführt werden. Gute Idee finde ich.


Thomas Müller

19.05.2009, 14:55 Uhr

Null Toleranz und knallhartes durchgreifen, ist das einzige was hilft. Dass das ewige miteinander-am-runden-Tisch-Reden nichts hilft sollte unterdessen allen klar sein


Urs Schaf

19.05.2009, 14:51 Uhr

1000 polizisten pro spitzen-spiel à la bundesliga kosten hier ca 1 mio franken. wer soll das bezahlen? etwa GC, das vor max 10'000 spielt gegen basel oder zürich. das wären dann 100.- pro zuschauer. ja klar. träumt weiter.



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