Panorama

Carl Hirschmann trotz Reisesperre in Saint-Tropez?

Carl Hirschmann ist letzte Woche in Saint-Tropez gesichtet worden. Sein Sprecher bestreitet, dass Hirschmann dort war.

Soll trotz Ausreiseverbot in Saint—Tropez gesehen worden sein: Carl Hirschmann.

Soll trotz Ausreiseverbot in Saint—Tropez gesehen worden sein: Carl Hirschmann.
Bild: Keystone

Carl Hirschmann hat sich in der vergangenen Woche möglicherweise in Saint-Tropez aufgehalten. Zwei voneinander unabhängige Quellen bestätigten gestern gegenüber dem TA, den 29-jährigen Clubbesitzer im südfranzösischen Ferienort gesehen zu haben. Dabei dürfte Hirschmann gar nicht ins Ausland reisen. Er ist mit einer Pass- und Schriftensperre belegt, nachdem er im November vergangenen Jahres in Zürich auf offener Strasse verhaftet worden war und drei Tage im Gefängnis zubringen musste. Grund: Er soll in seinem Nachtclub Saint Germain Frauen zum Sex gezwungen und geschlagen haben.

Seither darf er die Schweiz nicht verlassen. Tut er es doch und wird dabei erwischt, riskiert er, verhaftet zu werden – wegen Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Gegen Hirschmann läuft derzeit eine Strafuntersuchung wegen mehrerer Anzeigen. Der Staatsanwalt ermittelt wegen angeblicher mehrfacher sexueller Nötigung.

Hirschmann bestreitet Vorwurf

Hirschmanns Sprecher Sacha Wigdorovits bestreitet die Darstellung der Augenzeugen: «Hirschmann war die ganze Zeit hier respektive ist es immer noch.» Im Mai hatte Staatsanwalt Daniel Kloiber die Reisesperre vorübergehend aufgehoben. Hirschmann reiste daraufhin nach Saint-Tropez und verbrachte gemäss Medienberichten dort die Auffahrts- und Pfingstfeiertage. Hirschmann habe damals zur bereits geleisteten Kaution von 500'000 Franken nochmals eine halbe Million hinterlegen müssen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.07.2010, 23:08 Uhr

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22 Kommentare

Frederick König

31.07.2010, 13:32 Uhr
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So by the way: Solange Herr Hirschmann nicht rechtsgültig verurteilt ist, ist er unschuldig. Ich habe Herrn Hirschmann noch nicht gesehen - aber dafür Julius Cäsar.... Antworten


Urs Schroder

30.07.2010, 11:55 Uhr
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Hirschmann soll sich zweimal täglich auf dem Polizeiposten melden. Dann hat das ein Ende. Für mich ist es keine Frage ob er die Schweiz verlassen hat oder nicht. Hirschmann denkt über dem Gesetz zu stehen und so tut er halt was er will Antworten


Phil Bösiger

30.07.2010, 11:39 Uhr
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Wer ist Hirschmann? Zürcher Lokalprominenz? Falls ja, könnt Ihr den Herrn ruhig aus den gesamtschweizerischen Online-Foren draussen lassen, es interessiert ausserhalb "Downtowns" eh keinen. Antworten


Ruthild Auf der Maur

30.07.2010, 11:36 Uhr
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@Claudio Versini: Ich stimme Ihnen zu. Solange aber Leser Kommentare abgeben, wird dieser Boulevard-Journalismus weiterlaufen. Das ist ja gerade der Sinn der Sache. Antworten


James Lehm

30.07.2010, 11:27 Uhr
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Dass sein Vater sich leisten kann, dass der Sohn überall hin fährt. LOL Antworten


Daniel Maier

30.07.2010, 11:21 Uhr
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Es gibt nur zwei Fragen, die die Öffentlichkeit zu kümmern brauchen: Erstens: Wäre Herr Normalo gegen eine Kaution von, sagen wir, zwei- oder fünftausend Franken, also seinem Vermögen und Einkommen angemessen, auch "frei"gekommen? Zweitens: Ist Herr Hirschmann ungefährlich für die Öffentlichkeit? Wenn beides Mal Ja, soll der doch rumlaufen, wo er will und niemanden belästigt... Antworten


sofia minder

30.07.2010, 11:10 Uhr
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elena dissi 09:17 Uhr Hirschmann, Polansky, Kachelmann&co. : Haben doch alle gar nichts gemacht.! können s i e das gegenteil beweisen? oder stellen auch sie nur vermutungen/wünsche in den rau? Antworten


David Kern

30.07.2010, 11:07 Uhr
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Und in der heutigen Zeit hatten diese "Augenzeugen" kein iPhone dabei, um schnell ein Foto zu machen? Wie glaubwürdig ist das denn. Hätte man dazu dann wohl gemerkt, dass es nur 'ne Verwechslung war, so wie Carli sieht noch öppen einer aus. Antworten


Maria Boser

30.07.2010, 11:01 Uhr
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Wow, ihr habt Hirschman in St. Tropez gesichtet? und ich Elvis Presley in Oerlikon!!! Antworten


ruth leemann

30.07.2010, 10:50 Uhr
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Was haben wir nur für Staatsanwälte, die schleppen die Akten vor sich her, bis die Sache verjährt ist - mit Geld kann man sich eben alles erlauben - die Glaubwürdigkeit in die Justiz ist auf dem Tiefstpunkt. Antworten


Eugen Fischer

30.07.2010, 10:45 Uhr
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Geld stinkt nicht, doch die Freiheit mit Geld lässte sich doch sehr gut manipulierend manipilueren. Wo ist der Staat und die Verantwortung, oder endet dies wie bei Loveparade? Antworten


sandro hartmann

30.07.2010, 10:43 Uhr
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Unglaublich dass die Aufmerksamkeit immer noch auf dieses Papasöhnichen das rein gar nichts auf die Reihe bringt gerichtet ist. Antworten


Markus F. Baumgartner

30.07.2010, 10:30 Uhr
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Würde der Kerl Kachelmann heissen, würde er sicher schon 4 Monate im Knast sitzen. Aber eben, mit Geld kann man sich Freiheiten erkaufen ! Antworten


Fabian Hartmann

30.07.2010, 10:29 Uhr
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Wie wollen Sie wissen, dass die beiden Quellen unabhängig sind? Gibt es Beweise, dass er dort war, oder nur Aussagen, die entweder verleumderisch sind oder weil sich jemand getäuscht hat? CH gleicht meiner Meinung nach den unzähligen jungen Erben aus dem Oeladel, welche an der Côte d'Azur herumlungern. Es könnte sich hier wirklich um eine Verwechslung handeln. Antworten


Christian Schenk

30.07.2010, 10:26 Uhr
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Nun ja, sind die Frauen in etwa so zuverlässig wie im Fall Kachelmann ist der Fall auch klar. Schliesslich hat erstens niemand diese gezwungen in dessen Club zu gehen, und zweitens ist Hirschmann "es" doch wert, da kann Frau sich dann ein schönes Leben machen - wenn's klappt. Für mich völlig unglaubwürdig, dass Hirschmann als Promi im Visier aller Medien derart oft belästigt haben soll bzw. tut. Antworten


Charles brunner

30.07.2010, 09:41 Uhr
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Warum ist Carl Hirschmann draussen? Weil er nicht rechtsgültig verurteilt ist ! Man sollte niemanden eines Verbrechens beschuldigen, solange das Urteil nicht gesprochen ist ! C.Brunner Antworten


peter carl

30.07.2010, 09:30 Uhr
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tztztzt, all die vielen schreiberlinge hier die eifersüchtig sind auf carl hirschmann.. Antworten


elena dissi

30.07.2010, 09:17 Uhr
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Hirschmann, Polansky, Kachelmann&co. : Haben doch alle gar nichts gemacht. Antworten


heiner lauter

30.07.2010, 08:22 Uhr
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was dieser club an geld abwerfen muss um all diese kautionen zu zahlen, unglaublich was für ein guter geschäftsmann hirschmann sein muss... dass der alte hirschmann diesen "produkt" noch mit geld und suiten etc. unterstützt, gut ich kann es verstehen, vielleicht kann man versäumnisse bei der erziehung mit geld zudecken Antworten


Claudio Versini

30.07.2010, 08:20 Uhr
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Bitte aufhören von diesem Nichtsnutz zu schreiben... das ist ganz fest unterste Schublade und interessiert nun wirklich niemanden. Antworten


Tibi Wörner

30.07.2010, 08:09 Uhr
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so what, das wird am prozess nichts ändern. der herr wird sich kaum aus dem staub machen - und damit von seinem vermögen trennen. Antworten


Sam Brown

30.07.2010, 07:27 Uhr
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Wer's glaubt wird seelig. SW kann nichts anderes bestätigen, ansonsten würde ja sein Klient wieder in den Knast wo er eigentlich auch hingehört. Es ist jaq bekannt dass sich SH keinen Deut um Gesetze kümmert. Doch der schnöde Mammon macht es möglich dass man sich freikauft. Es lebe Justicia Antworten



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