Das Glamourpaar im Gerüchtestrudel
Von Denise Jeitziner. Aktualisiert am 12.03.2010
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Einen leichten Stand hatte Nicolas Sarkozy bei seinen Untertanen noch nie. Dies hatte weniger mit seiner Politik, sondern eher mit seinem Beziehungschaos zu tun. Erst wurde er kurz nach dem Wahlsieg von seiner damaligen Frau Cécilia sitzengelassen, dann folgte die öffentliche Liebelei mit Skandalnudel Carla Bruni, getoppt von der überraschenden Blitzhochzeit.
Ausgerechnet jetzt, wo Sarkozy politisch strauchelt – seine politischen Zustimmungswerte sind am absoluten Tiefpunkt angelangt –, kommt ihm sein Privatleben einmal mehr in die Quere. Seit Tagen werden Affären-Gerüchte in Blogs und Zeitungen breitgetreten und kommentiert. Carla Bruni soll sich seit Wochen mit dem Sänger Benjamin Biolay (37) vergnügen. Die beiden seien seit Jahren eng befreundet und hätten angeblich schon einen gemeinsamen Thailand-Urlaub hinter sich. Der Präsident soll in der Zwischenzeit besonders eng mit seiner Umweltministerin Chantal Jouanno zusammengearbeitet haben.
Carla vertraut auf Fotobeweis
Nun nahm Carla Bruni in einem Interview mit Sky News erstmals Stellung. Auf die Frage, ob sie ihrem Mann vertraue, antwortete Bruni mit hauchender Marilyn-Monroe-Stimme: «Oh yes», um dann nach einer Denkpause und einem hörbaren Schnaufen anzufügen «very much». Als die Interviewerin nochmals nachhakte, legt Bruni ihr das Knallerargument für Sarkozys Treue dar. «Er hatte nie eine Affäre. Oder haben Sie schon einmal ein Foto von ihm bei einem Seitensprung gesehen? Eben.» Als ob der Affären-Ärger nicht schon genug wäre, setzt nun auch der Präsidenten-Sohn Pierre Sarkozy eins drauf. Ein anzügliches Video ist aufgetaucht, in dem der 25-Jährige einen schmierigen Musikproduzenten mimt. Darin ist der Songschreiber Laszlo Jones beim Oralverkehr zu sehen.
Wo es beim Fehltritt von Sarkozy junior einen eindeutigen Videobeweis gibt, ist nach wie vor unklar, woher die Affären-Gerüchte um Nicolas Sarkozy und Carla Bruni stammen. Einzig klar ist, dass diese erst bei Twitter aufgetaucht sind und anschliessend von den Medien genüsslich aufgenommen wurden. Eine offizielle Stellungnahme gibt es keine. Blogger mutmassen jedoch, die Gerüchte könnten mit den Regionalwahlen zu tun haben, die am 21. März stattfinden. Gemäss Umfragen liegt Sarkozys Partei weit hinten und dürfte in kaum einer der Regionen eine Mehrheit erreichen. Besonders nicht, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten würden.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.03.2010, 16:22 Uhr
















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