Panorama

Der erste Auftritt von Köppels Sohn Karl

Viele wichtige Namen standen auf der Gästeliste von DJ Antoines Party - und einige kamen auch. Am Wochenende wurde zudem «Weltwoche»-Chef Roger Köppel gesehen – samt Nachwuchs.

Viele waren angesagt, dabei waren einzig Sepp Trütsch,...

Viele waren angesagt, dabei waren einzig Sepp Trütsch,...

... und Sven Epiney,...

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... denn Shawne Fielding war bereits wieder gegangen.

... denn Shawne Fielding war bereits wieder gegangen.

Auch DJ Antoine kocht nur mit Wasser.

Auch DJ Antoine kocht nur mit Wasser.

Erich Gysling setzt sich für Tiere in Not ein. So überzeugend,...

Erich Gysling setzt sich für Tiere in Not ein. So überzeugend,...

... dass Lolita Morena Pelzmänteln abschwor.

... dass Lolita Morena Pelzmänteln abschwor.

Auch da: Roger Köppel mit Familie.

Auch da: Roger Köppel mit Familie.

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Auf der Gästeliste standen Roger Federer und Mirka, Roger Schawinski, der GC-Präsident Roger Berbig, die Society-Schönheiten Aurélie Wolfensberger, Raquel Marquard und Xenia Tchoumitcheva sowie einige andere Grössen der «Glanz & Gloria»-Gesellschaft. In der VIP-Lounge sassen wir dann allein mit Sepp Trütsch und seiner Tochter Angela. Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt war noch nicht da und Shawne Fielding bereits gegangen (der Einlass war um zehn, das Konzert begann gegen ein Uhr früh). Bei der Sony-Ericsson-Island-Party im Belltree Tower in Schlieren, die Event-Veranstalter Antoine Konrad als VIP-Ereignis des Jahres hochstilisierte, war klar: Auch DJ Antoine (Bild) kocht nur mit Wasser. Die Party gelang zwar (viele hübsche Mädchen, was für ein Event wichtig ist), aber ein Weltereignis war sie nicht. DJ Antoine ist sympathisch, charismatisch, verdient für eine Stunde Discosoundmachen angeblich 10'000 Franken, und wahrscheinlich ist er ein Mädchenschwarm. Er kreiert um sich einen Kult, der ihn in die Sphären eines Robbie Williams versetzt, doch Realität und Illusion klaffen weit auseinander. Zwar bot er einiges, was zur ultimativen Glamour-Party gehört: lange Warteschlangen mit fröstelnden Frauen vor dem Einlass, schwarze Hünen als Security-Wächter, es gab Champagner und viel Getöse um den Star. Alle hielten ihre Handys in die Luft und fotografierten, als er erschien. Sven Epiney, den man vom Fernsehen kennt, war da sowie der Olympiasieger Donghua Li. Noch ein Wort zu Shawn Fielding: Sie sah so toll aus in ihrem knallengen, weissen Kleid, dass man sich wundert, warum Thomas Borer sie so oft allein lässt.

Menschen, denen es gut geht, engagieren sich karitativ. Jeder setzt sich für die Sache ein, die ihm am nächsten liegt. Die einen für Kinder in Not, die andern für Esel in Not. Im Miller’s Studio trafen sich – zur Feier des Welttierschutztages – jene, denen Tiere am Herzen liegen. Katharina Büttiker, wegen ihrer unermüdlichen Durchschlagskraft «Katharina die Grosse» genannt, hatte den Benefizabend von Animal Trust organisiert (sie ist Präsidentin), und keiner ihrer Freunde getraute sich, nicht zu erscheinen. So brachte sie ein exklusives Grüppchen von Zürcher Society-Leuten zusammen, die ihre Sorge um die Tiere teilten und auch grosszügig das Portemonnaie zückten. Die Veranstalterin konnte der Referentin Jill Robinson, die sich der Bärenrettung in Asien verschrieben hat, einen Check über 25'000 Franken übergeben. Der Abend forderte den Gästen einiges ab. Robinsons Lichtbildervortrag war sehr lang (etwa so, wie wenn der ungeliebte Nachbar seine Ferienfotos zeigt): Man sah unglückliche Hunde, Bären in schuhschachtelgrossen Käfigen, herzzerreissende, gequälte Kreaturen und viele der schlimmen Sachen, die Menschen mit Tieren machen. Manchen Gästen verging der Appetit auf das vegetarische Buffet. Andere, nach einem strengen Arbeitstag hungrig, mussten lange durchsitzen, ehe es etwas zu essen gab. Ihr Dauereinsatz für die Tiere hat Jill Robinson unerbittlich gemacht. Sie zwingt zum Hinschauen, hat heute wie viele Tierengagierte mehr Gefühl für Vierbeiner als für Menschen. Trotzdem: Schönheitschirurg Christoph Wolfensberger, der immer von allem begeistert ist, stand von seinem Sessel auf und initiierte Standing Ovations für die Bärenretterin. Hortense Anda-Bührle, die unter den Gästen war, machte sich stark für drei Hunde, deren Schicksal ihr eine russische Pianistin anvertraut hat und die einen Platz in der Schweiz suchen. Erich Gysling, Büttikers Kampfgefährte der ersten Stunde, moderierte mit Kurt Aeschbacher, und Lolita Morena ging auf die Bühne und schwor, dass sie nie wieder einen Pelz tragen wird. «Weltwoche»-Chef Roger Köppel brachte Frau und Babysohn mit, demonstrierte sein Familienglück. Doch niemand zeigte Interesse, der Abend gehörte ganz den Tieren. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.10.2009, 10:46 Uhr

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2 Kommentare

Hans-Christian Müller

06.10.2009, 15:05 Uhr
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@Franziska Eicher: Sie schreiben, dass da vielleicht ein Grosmami, Gotti, Tanti, oder eine Nachbarin eine Weile aufpassen könnten. So einfach ist dies in der Schweiz gar nicht. Vielleicht haben diese den vorgesehenen Kinderhüte-Ausweis noch nicht erworben!!!!! Antworten


Franziska Eicher

05.10.2009, 12:01 Uhr
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Was hat denn ein Neugeborenes nachts um 22.00h an einer "Schickimicki-Party" (nicht böse gemeint) verloren? Für mich als Mutter von 2 Kindern total unverständlich! Da gehören Kinder einfach nicht hin, bestimmt gäbe es da ein Grosmami, Gotti, Tanti, Nachbarin... die eine Weile aufpassen würden wenn der Anlass so wichtig ist. Antworten



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