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Die ewige Partyqueen

Von Bettina Weber. Aktualisiert am 05.12.2011 5 Kommentare

Pippa Middleton, die Schwester der Herzogin von Cambridge, will in einem Buch Tipps für gute Feste geben.

1/4 «Man ist jetzt wer»: Pippa Middleton an einem Tennis-Match.
Bild: Keystone

   

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Pippa Middletons Faible fürs Tennis

Pippa Middletons Faible fürs Tennis
In den vergangenen Wochen zeigte sich Pippa Middleton öfter auf der Tribüne von Tennis-Turnieren.

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Die Frau, die wegen der geschickt inszenierten Zurschaustellung ihres Hinterteils an einem einzigen Tag schlagartig weltberühmt wurde, ist seitdem nicht nur ein Magnet für Paparazzi. Sie nutzt ihre Popularität ganz grundsätzlich aus. Zum Beispiel monetär. Pippa Middleton schreibt jetzt nämlich ein Buch. Sie habe, so vermeldet die britische Presse, beim Penguin-Verlag einen Vertrag über 400'000 Pfund ergattert.

Ein Ratgeber soll es werden. Allerdings geht es dabei nicht darum, wie man der eigenen Schwester an deren Hochzeit äusserst effektiv die Show stiehlt – dass der Pippa-Po so appetitlich ausgesehen hat, soll ja nicht an der Anatomie, sondern an richtig platzierten Polstern gelegen haben –, sondern darum, wie man die perfekte Party organisiert.

Wild, fröhlich, rauschend

Da weiss Miss Middleton gut Bescheid, schliesslich haben es ihre Eltern mit einem Partyservice zu einem Vermögen gebracht. Sie selbst soll auch in diesem Bereich tätig sein. Zumindest schreibt sie den Newsletter für das Unternehmen ihrer Eltern. Für das Buch empfiehlt sie sich deshalb, weil sie für die Planung des Fests von Kate und William, das nach den offiziellen Feierlichkeiten stattfand, verantwortlich war. Es sei wild und fröhlich und rauschend gewesen.

Bemerkenswert ist die hohe Summe des Vorschusses. Julian Assange soll für seine Memoiren 500'000 Pfund vom Cannongate-Verlag erhalten haben. Der Fourth-Estate-Verlag blätterte allein für die Grossbritannien-Rechte an Jeffery Eugenides neustem Roman «Die Liebeshandlung» noch mehr hin. Miss Middleton bewegt sich da also im Feld der ganz Grossen – weil die englischen Verlage seit der überraschend zum Bestseller avancierten Autobiografie des Boxenluders Katie Price 2004 begriffen haben, dass ein prominenter Name die Kassen verlässlicher klingeln lässt als der eines zwar talentierten, aber nicht fotogenen Schriftstellers.

Damit hat neben Kate auch Pippa Middleton erreicht, worauf deren ehrgeizige Mutter konsequent hingearbeitet hatte: Man ist jetzt wer. Hat den gesellschaftlichen Aufstieg geschafft. Und während sich die ältere Schwester des Protokolls wegen zurückhalten muss, kann die 28-Jährige dank ihres Bekanntheitsgrades nun aus dem Vollen schöpfen.

«Nicht als Ehefrau geeignet»

Bloss scheint die Rechnung nicht immer aufzugehen: Vor einem Monat ging die seit eineinhalb Jahren dauernde Beziehung mit dem ehemaligen Cricket-Spieler Alex Loudon in die Brüche. Und während alle Welt davon ausging, die lebenslustige Pippa hätte dem etwas steif wirkenden Loudon den Laufpass gegeben, war es in Wirklichkeit umgekehrt. Loudon soll der Wirbel um seine Freundin zu viel geworden sei. Er stamme ja, schrieb die «Daily Mail», aus einer vornehmen Familie, und dort möge man es diskret. Sich von Paparazzi fotografieren zu lassen, gilt als schlechter Stil, das Rampenlicht suchen als vulgär. Als sich Pippa kürzlich an einem Ball amüsierte und ausgelassen mit anderen Männern tanzte, während Loudon alleine am Tisch sass, kam das gar nicht gut an.

Sie sei zwar liebenswert, wurde die Familie Loudon zitiert, aber man sei nie richtig warm geworden mit ihr. Sie sei «no wife material». Ein böser Satz. Und einer, der Mutter Middleton vielleicht vor Augen führt, wie sehr sie in ihrem Ehrgeiz den britischen Standesdünkel unterschätzt hat. Dagegen kommt auch der beste Partyratgeber nicht an. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 04.12.2011, 18:25 Uhr

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5 Kommentare

Kyrill Usnetsov

05.12.2011, 08:41 Uhr
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Bin ich eigentlich der einzige, der Leute mit Spitznamen "Pippa" nicht unbedingt in der Nähe des Adels vermuten würde? Antworten


Ronny Gerber

05.12.2011, 09:00 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Diese Pippa Middleton geht mir zügig auf die Nerven. Da haben sich die Medien wieder schön auf einen No-Body eingeschossen. Was ein gutgeformter Po für eine Welle auslösen kann. Jede Woche wird man mit ihr belästigt, obwohl sie für die Menschheit noch keine grossen Pflöcke eingeschlagen hat, nur weil sie die Schwester von Kate ist. Na und? Antworten



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