Ein verbaler Fauxpas und seine Folgen

Von Simone Matthieu. Aktualisiert am 25.11.2009

Wer in der Öffentlichkeit steht, muss sich gut überlegen, was er wann wie und wo äussert - wie Renzo Blumenthal in der «Stinkstall-Affäre» derzeit erfahren muss. Wir haben weitere Beispiele.

1/11 Im idyllischen Bergdorf von Renzo Blumenthal hängt der Hausfrieden schief. Die Nachbarn beklagen sich, Blumenthals Schweinestall stinke. Auf der Gemeindekanzlei häufen sich die Reklamationen. Mit Vertretern diverser Ämter inspizierte die Gemeinde diesen Sommer den Bauernhof, worauf Blumenthal seinen Viehbestand auf 30 Schweine reduzieren musste...

   

Berühmte Zeitgenossen können ein Lied davon singen. Nebenbei gemachte Aussagen erhalten plötzlich eine Eigendynamik und verbreiten sich wie ein Lauffeuer um die Welt. Zurücknehmen kann man sie dann nicht mehr. Höchstens Schadensbegrenzung ist noch möglich. Eine Entschuldigung, ein Mea Culpa. Das wird zwar registriert – am Ende ist es aber doch der Tritt ins Fettnäpfchen, der den Mitmenschen in Erinnerung bleiben wird. Blumenthals Geschichte und weitere verhängnisvolle Fauxpas von Prominenten finden Sie in der Bildstrecke. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 25.11.2009, 08:37 Uhr

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