Panorama
«Gotthelf»-Premiere lockte Prominente an
Von Fabian Sommer. Aktualisiert am 13.07.2011 2 Kommentare
Wenig hat gefehlt, und Tinu Heiniger hätte im Gotthelf-Film «Käserei in der Vehfreude» die Rolle des Bänzli gespielt. In der 5.Klasse sei er für die Rolle gecastet worden, verriet der Liedermacher an der Welturaufführung von «Gotthelf – das Musical» am Thunersee. «Leider war ich dann offenbar ein paar Zentimeter zu klein.» Das wurme ihn heute noch. Heiniger war mit Sohn Michael Heiniger an die Premiere gekommen – als einer von zahlreichen prominenten Gästen.
Nur Minuten bevor der rote Teppich ausgerollt wurde, hörte es am See zu regnen auf. Und so waren alle bestens gelaunt. Ständerat Werner Luginbühl (BDP) und Frau Barbara freuten sich ebenso auf die Aufführung wie Kabarettlegende Jürg Randegger. Er habe «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» als junger Mann im Kino gesehen, erzählte Randegger. Ex-«Musicstar»-Jurorin Fabienne Heyne war ebenso vor Ort wie Sängerin Natacha (mit weisser Baseballkappe), Filmemacher Mario Cortesi, Fussballtrainerlegende Hanspeter Latour, Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart («Dällebach Kari») oder Thuns Stadtpräsident Raphael Lanz. Viele Blicke auf sich zog die schwangere Sandee mit ihrem schönen Kugelbauch. «Die schwarze Spinne» habe sie in der Schule lesen müssen, erzählte die Sängerin. «Gut und gruselig» sei die Geschichte.
Fans der Schwarzen Spinne
SBB-Präsident Ulrich Gygi kam mit Ehefrau Barbara. Der frühere Post-Chef erinnerte sich – wie viele andere – an die Lektüre der «Schwarzen Spinne» in seiner Zeit im Gymnasium. Als echte Gotthelf-Kennerin zeigte sich Sängerin Dodo Hug. «Natürlich» wisse sie den bürgerlichen Namen Gotthelfs: Albert Bitzius. Sie wolle unbedingt wieder mal «Die Wassernoth im Emmental» lesen. Die «Schwarze Spinne» habe sie sich x-mal zu Gemüte geführt.
Musical-Autor Charles Lewinsky und Ehefrau Ruth waren vor der Premiere sichtlich nervös, aber gut gelaunt. Als Kind, verriet Lewinsky schmunzelnd, habe er Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller nie auseinanderhalten können. (Berner Zeitung)
Erstellt: 13.07.2011, 08:30 Uhr
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2 Kommentare
D A S wäre doch einmal etwas für das Schweizer Fernsehen, an Stelle der nervigen Sendungen "für Stadt und Land, Aeschbachers Abenteuer, oder irgend welche Deutsche Produktionen, die 1 : 1 übernommen werden.
Aber eben, es kostet halt einbisschen Geld, das dem SF mit beiden Händen nachgeworfen wird !
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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