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«Ich will ihn nicht zerbrechen sehen»

Aktualisiert am 21.04.2010

Der Sohn von Hollywoodstar Michael Douglas muss wegen Drogendelikten für fünf Jahre hinter Gitter – trotz einer eindringlichen Bitte seines Vaters um Milde.

Sorgenmiene eines Vaters: Michael Douglas nach der Urteilsverkündung im Gerichtsgebäude in Manhattan.

Sorgenmiene eines Vaters: Michael Douglas nach der Urteilsverkündung im Gerichtsgebäude in Manhattan.
Bild: Keystone

Cameron Douglas habe «eine letzte Chance, es zu schaffen», sagte Richard Berman am Dienstag. Der 31-Jährige hatte sich vor Gericht entschuldigt und eingeräumt, Chancen vertan zu haben. Ihm hatten bis zu zehn Jahre Haft gedroht. Michael Douglas hatte vor der Verkündung des Urteils um Nachsicht für seinen Sohn gebeten.

In einem handschriftlichen Brief erklärte der Schauspieler, der Ruhm seiner Familie sowie Rauschgift- und Alkoholmissbrauch in der Verwandtschaft hätten Cameron in die Drogensucht und Kriminalität getrieben. Douglas sprach in diesem Zusammenhang vom «Druck, mit einem berühmten Vater die eigene Identität zu finden».

Er verschliesse nicht die Augen vor dem Verhalten seines Sohnes, schrieb der Hollywoodstar weiter. Aber: «Ich will ihn nicht zerbrechen sehen.» Cameron Douglas war im Juli vergangenen Jahres in einem Hotel in Manhattan festgenommen worden. Er gestand, mit Methamphetamin und Kokain gehandelt zu haben. (raa/ddp)

Erstellt: 21.04.2010, 00:28 Uhr

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