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Künftiger Präsident zum Anfassen – Obama macht Halt in Wurstbude
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Obama überrascht Restaurant-Gäste
Seinen Sicherheitsleuten muss der Atem gestockt haben, als Obama seinen Tross gestern Abend auf einen Abstecher ins Washingtoner Restaurant Ben's Chili Bowl befehligte.
Süssen Tee und die Spezialität des Hauses
Mit Bürgermeister Adrian Fenty im Schlepptau betrat Obama das Restaurant und bestellte gesüssten Tee und die Spezialität des Hauses, ein chilischarfes, halbgeräuchertes Würstchen. Dann scherzte er mit den überraschten Gästen und liess sich mit ihnen fotografieren.
In dem Restaurant hing jahrelang ein Schild mit der Aufschrift, dass dort nur Bill Cosby umsonst essen dürfe. «Sonst niemand.» Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 hiess es dann: «Wer darf bei Ben's umsonst essen: Bill Cosby. Familie Obama.» Der künftige US-Präsident ging auf das Angebot aber nicht ein.
Wie Clinton im Glarnerland
Dass US-Präsidenten sich plötzlich im Volk zeigen, ist trotz der Bedenken der Sicherheitskräfte nicht ganz selten. Unvergessen ist die Geschichte mit Bill Clinton, der im Jahr 2000 auf dem Heimweg vom WEF in Davos an der Autobahnraststätte Glarnerland Halt machte, eine Pizza bestellte und sich nach dem 45 Minuten dauernden Besuch wieder davonmachte. (cpm/sda)
Erstellt: 11.01.2009, 10:52 Uhr
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